5/31/2016

Abiwie, Abiwo, Abiwann? - mein Abitur 2016

Hallo meine Lieben!

Ich war die letzten Tage schwer damit beschäftigt, meine momentane To-Do-Liste zu verdrängen. Keine Untertreibung, ich habe viel Supernatural geschaut und mit Snapchat-Filtern herumgealbert. Aber ich wäre ja nicht die ungekrönte Verdrängungs-Königin, wenn ich nicht irgendwie doch noch auf den letzten Drücker all die Dinge schaffen würde, die keiner mehr für möglich hielt. Meinen erst heute begonnenen (und heute schließenden) Online-Psychologie-Kurs mit anschließendem Test zum Beispiel. 8 Stunden lernen sagte die Uni, ein Mal durchlesen sagte mein Herz. Nachdem ich heute also 30 Seiten konzentriert durchgelesen habe, ungefähr eine halbe Stunde auf Snapchat und anschließend bei WhatsApp meinen Freunden die Ohren über's "Lernen" (#Lesen) voll geheult und einfach aus Prinzip heute Abend noch ein verganes Curry-Gericht gekocht habe (sehr lecker), habe ich mich auf den Test eingelassen, mit der festen Meinung, dass ich sowieso nicht bestehe, weil ich nicht gelernt habe. Und drei Mal dürft ihr raten, wer zwei Daumen hat und noch im "sehr gut" Bereich mit seinem Testergebnis lag. HA! ICH! 

Nachdem ich mich also ungefähr eine viertel Sekunde sehr darüber gefreut habe, kam natürlich dieses etwas wehleidige Gefühl hoch. Ach, Mensch. Test für's Studium. Wann ist das eigentlich passiert? Abiball und Abivergabe sind schon so nah, ich muss noch die Abirede schreiben und mein Kleid sollte heute eigentlich auch schon kommen und hört mir bloß mit der Frisur und den Schuhen auf - hier herrscht das ästhetische Chaos - und am Wochenende schaue ich mir schon Wohnungen in den Niederlanden an und - Herrgottimhimmel - wo ist eigentlich die Zeit hin?

Mein - voraussichtlich - letzter vollständiger Monat in Deutschland für mindestens (!!!) fünf (!!!!!) Jahre (!!!!!!!!) (tendenziell werden es wahrscheinlich mindestens 10, ich darf's gar nicht sagen) (!!!!!!!!) ist also gezählt. Am 26. packe ich mein Köfferchen (und ungefähr siebzehn Kartons mit Büchern) und schwenke mein imaginäres Taschentuch. Wo ist die Zeit hin? Okay, das hatte ich schon. Aber mal ehrlich: Wann ist eigentlich die Oberstufe so vorübergeflogen? Zwei Jahre sind ja immerhin doch ein eigenes kleines Zeit-Biotop. Und die sind jetzt vorbei. Man merkt es irgendwie schon.

Wie ich bereits schon an der ein oder anderen Stelle ein wenig angedeutet habe, möchte ich, dass sich der Blog in Zukunft auch etwas mehr mit Schule, Studium und Co. beschäftigt. Und wie fängt man da am Besten an? Genau, an der eigenen Nase. Für irgendetwas muss man das Abitur ja gebrauchen können - also bitte. Deshalb wird das mein persönlicher kurzer Rückblick auf die Zeit, durch die ihr mich mehr oder weniger bewusst begleitet habt (ich habe den Blog in den Sommerferien von der 10. zur 11. eröffnet). Ich habe das Gefühl, dass einige interessiert, was ich über das große, böse Abitur zu sagen habe - zumal ich mich in den letzten zwei Jahren ziemlich oft entschuldigen musste, weil es mich ein bisschen aufgefressen hat. Ich bin heute nicht hier, um euch Tipps zu geben oder die goldene Formel für euren Wunsch-Abischnitt zu ergründen - dazu schreibe ich sicher später noch genug. Ich möchte heute einfach mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, über Schnitt, Prüfungen etc. pp. 

Bevor ich jetzt hier einen Beschwörungstanz um den heißen Brei antrete, rücke ich einfach mal ganz offen damit heraus, was mich persönlich immer bei Abiberichten interessiert: Den Schnitt. Einfach, weil ich es blöd finde, die eigene aus dem imaginären Nutellaglas gelöffelte Weisheit ins Internet zu tompretitieren (wo wir wieder beim Thema "Antonia sollte Worteerfinderin für den DUDEN-Verlag werden"), dann aber ein Geschiss um den Schnitt zu machen. Also: Ich habe 790 von 900 Punkten im Abitur erreicht und damit einen Schnitt von 1,2. Ich komme aus Thüringen, wo tendenziell noch ein relativ anspruchsvolles Abitur geschrieben wird, er ist also nicht hinterher geschmissen (obwohl das Abitur einem sicher in keinem Bundesland wirklich hinterher geschmissen wird). Ich war ein ziemlich chaotischer und fauler Schüler, aber in Prüfungen schon immer sehr gut (dazu später mehr) und - wie oben bereits angedeutet - die ungekrönte Aufschiebe-Königin. Ich kann unter Stress wahre Wunder verbringen, was nicht immer gut ist (auch dazu später mehr). Ich finde nicht, dass ein durchschnittlicher Punktwert irgendwelcher punktuell gemessenen Ergebnisse viel über eine Person aussagt. Deshalb - ich erwähne es lieber noch einmal - auch wenn mein Schnitt sehr gut ist: Ich will nicht und würde auch nicht über eine Person urteilen, die einen schlechteren Schnitt hat. Manche haben mehr Glück oder mehr Pech in der Schule, Noten sind sehr oft umgebungsabhängig. Nichtsdestotrotz bin ich natürlich schon ein bisschen stolz auf meinen Schnitt und das habe ich mir nach der ganzen - trotz Aufschieberei - Arbeit, die ich in der Oberstufe hatte, auch verdient. 

Natürlich ist mein Abiturergebnis auch so gut, weil die Prüfungen bei mir sehr gut gelaufen sind. Das lag zum einen daran, dass ich die Fächer, in denen ich mich prüfen lassen musste, gut konnte und zum anderen daran, dass die Abiturprüfungen, die in den Fächern, die ich dieses Jahr hatte, für mich besser nicht hätte sein können. Ich habe schriftliche Prüfungen in Deutsch, Biologie und Geschichte und eine mündliche Prüfung in Englisch gehabt. Meine zweite mündliche Prüfung war das Seminarfach, also eine Facharbeit mit Verteidigung und allem. Und bevor jetzt Abiturienten aus anderen Bundesländern neidisch auf das ganze mit der Facharbeit sind (bzw. eher neidisch auf den Teil mit der keinen zweiten Prüfung): Ich hatte während der Erstellung meiner Seminarfacharbeit mehr Arbeit und mehr Stress, als für alle anderen Prüfungen zusammen. Es war ein Kampf und es war brutal. Nichtsdestotrotz: Ich habe in allen Fächern 14 Punkte geschrieben, bzw. eben mündlich erhalten, was für mich - zumindest in Bio - eine riesige Überraschung war.
Aber wie bereits erwähnt: Für mich waren die Prüfungen dieses Jahr wie maßgeschneidert. Mit Betonung auf für mich. In Deutsch haben viele - wie ich auch - dieses Jahr das Thema 1 genommen, bei dem man ein Essay schreiben musste. Eine Aufgabe, die ich nehmen musste, weil ich es liebe Essays zu schreiben, mit der viele aber gehörig hingefallen sind, weil Essays für den nicht-schreiberlingmäßigen-Schreiberling wahrscheinlich die schwerste Literaturgattung sind (für mich nicht, weil ich Essays liebe und Essays auch einfach zu mir passen - aber wie gesagt). Deutsch war für mich trotzdem nicht einfach, weil ich in letzter Zeit eine ziemlich heftige Schreibkrise durchmache und mich während meiner Abizeit diesbezüglich auch neu orientieren musste, bzw. es immer noch tue. Meine momentane Einstellung ist also ungefähr "Alles Scheiße" zu so gut wie allem, was ich schreibe (außer Blog, lustiger Weiße xD) und es war ein mittleres Kunststück, nicht während dem Deutschabi alles hinzuschmeißen und einen Nervenzusammenbruch zu erleiden. Das hört sich jetzt vielleicht lustiger an, als es ist, aber ich habe bestimmt sieben Mal den kompletten Aufsatz zur Beruhigung während dem Schreiben noch mal durchgelesen, um mich wieder von dem "Alles Scheiße"-Gedanken runterzubringen und davon zu überzeugen, dass der Aufsatz nicht schlecht ist. Also. Selbstdisziplin hat sich gelohnt. 14 Punkte sind das, was mein angekratztes Schriftsteller-Ego gerade gebraucht hat. Nicht meine beste Note für einen Aufsatz, aber eine Note, die den momentanen Zustand zumindest nicht verschlechtert hat. Das hört sich jetzt vielleicht für den ein oder anderen blöd an, aber in Deutsch wäre etwas "Schlechteres" als eine 1 ein Schlag ins Gesicht für mich gewesen, weil das meine Königsdisziplin ist - und wie gesagt: Momentan kann ich das wirklich nicht gebrauchen.

Sicher hat mich der ganze - vor allem emotionale - Stress, der 2015 und Anfang 2016 bei mir los war und die darauf folgende Abizeit ganz schön aus der Bahn geworfen (vor allem schriftstellerisch), mich aber auch stärker gemacht und den Gedanken geklärt, mich bezüglich mancher Geschichten noch einmal neu zu orientieren und dadurch ein besseres Ergebnis herauszuholen. Wenn ich eine sowohl negativste, als auch vielleicht positivste Sache aus meiner Schulzeit mitnehmen müsste, dann wäre das sicher unter den Top 10. Also. Nicht alles schlecht. Aber gerade ein wenig belastend. Ich habe vor geraumer Zeit schon mal einen writerslife-Post mit dem Titel "Stresstier" geschrieben, der glücklicherweise den emotionalen Stress auch zu einem Abschluss gebracht hat, aber für den schulischen Teil, bevor ich mich hier verabschiede, lasst euch sagen: Verdrängungs-Königin hin oder her, ich empfehle jedem ein besseres Zeitmanagement, alles andere ist sehr nervenaufreibend und neben ein paar Anekdoten (- die ja auch immer schön sind -) die Aufregung nicht wert. Also: Besseres Zeitmanagement, zukünftige Abiturienten. Zwei Tage vor dem Bio-Abi damit anzufangen, einen 200 Seiten-Hefter zu lernen, ist nicht - ich betone: NICHT - empfehlenswert. Ich gelobe Besserung im Studium!

Das war erst einmal ein Grobüberblick über mein Abitur. Ich könnte sicherlich ganze Romane allein über die Prüfungen schreiben, aber das sprengt heute Abend einfach auch irgendwo das Zeit-Post-Fenster. Das sind Anekdoten für einen anderen Tag. Aber bis dahin: Ich wünsch' euch das Beste und schaut morgen doch mal bei meiner Aktion rein. Die läuft nämlich an und ich bin schon sehr aufgeregt. 

Alles Liebe,
Antonia
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5/25/2016

[Vorstellung] Classic Confessions - eigene Aktion und Gewinnspiel





Hallo meine Lieben!

Ich melde mich nach einigen Tagen Abwesenheit wieder zurück. Ich fange diesen Post jetzt schon ungefähr zum dritten Mal an, weil ich es mir die ersten zwei Mal nicht verkneifen konnte, einen halben Briefroman über meine Abiergebnisse und die Prüfungen
zu schreiben. (Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr es mir unter den Fingern juckt, euch darüber jetzt schon mehr zu verraten.) Aber ich zwinge mich, noch einen Tag durchzuhalten. Morgen kommt ein fetter Post, der mit dem kreativen Titel "Abiturerfahrungsbericht" in meinem Postplan für den Mai drin steht (vielleicht fällt mir bis morgen noch was Besseres ein) - und bevor der nicht abgetippt und veröffentlicht ist, halte ich mich mit ausführlichen Berichten zurück. Auch, wenn es mir wirklich schwer fällt. Wirklich.

Aber in diesem Post soll es nicht um meine Abiturprüfungen gehen oder um alles, was die letzten Tage sonst so passiert oder nicht passiert ist, sondern über das, was nächste Woche anläuft: Meine eigene Aktion. Auch die Ankündigung dieser Aktion juckte mir schon seit einigen Wochen heftig in den Fingern und deshalb werde ich auch gar nicht viel Zeit vergeuden, sondern einfach ein bisschen koordiniert loslegen.

CLASSIC CON-WAS?

Als eingefleischter Englisch-Abiturient und künftiger Wahlniederländer konnte ich die internationale Note beim Titel der Aktion natürlich einfach nicht lassen. Übersetzt heißt es - für alle wenig Anglistik-affinien Personen hier - frei übersetzt so viel wie: "Klassiker Geständnisse", was die Sache eigentlich schon so auf den Punkt bringt. Bei dieser Aktion soll es um Klassiker der Weltliteratur gehen, aber auch über eure eigenen "alten Schätzchen" oder Bücher, die noch ganz neu sind, aber jetzt schon Potenzial besitzen, die Stimme einer ganzen Generation zu werden. Kurzum: Um die ganz Großen und die, die es noch werden wollen.

Details und Ablauf der Aktion

Die Idee diese Aktion zu starten, kam mir durch andere Aktionen, in denen es fragentechnisch häufiger auch mal um Schulbücher etc. pp. ging. Dabei ist mir aufgefallen, dass man in der Schule zwar teilweise wirklich begeisterungswürdige Bücher verschlingt, die meisten "Großen" der Literatur aber privat nie gelesen werden und man der King ist, wenn man Hamlet irgendwie mal im Vorbeigehen gestreift hat. Das ist eine Entwicklung, die ich nicht schön finde, weil sie der Sprache und der Botschaft dieser Werke so viel Härte und Ernsthaftigkeit gibt - und man dabei vor allem den Spaß vergisst, den man beim Lesen solcher Geschichten haben kann.

Deshalb: Ein Mal die Woche möchte ich eine Frage zu Dramen, Gedichten oder großen Prosawerken stellen und zumindest ein bisschen Staub von Goethe, Mann, Heine, Hesse und Co. nehmen. (Und regelmäßig selbst über Heinrich Heine fangirlen - wer hier regelmäßig ist, weiß, ich bin ein Fan.)

Es geht mir nicht darum, ellenlange literaturwissenschaftliche Analysen durchzuführen und Klassiker generell in die Höhe zu heben oder nieder zu machen. Sondern vielmehr, ihnen ein bisschen Alltagstauglichkeit zu geben. Und - ganz wichtig - das nächste Mal, wenn jemand genervt von seiner Schullektüre nach einem Klassiker sucht, bei Diskussionsrunden über die Aufgabe: "Erkläre den Plot eines Klassikers mit einem Satz." für Faust II: "Alter, depressiver Mann richtet Schaden an und bringt Diener am Ende um seine Bezahlung." oder für Antigone: "Totengräberambitionen lösen Katastrophe aus, blinder Mann wird beleidigt und alle bringen sich um, außer der, der es verdient hat." bei den Google-Ergebnissen dabei zu haben. Das ist mein gelebter Traum.

Und das Gewinnspiel?

Wer bis dato noch am Überlegen ist, ob es sich lohnt, an der wöchentlichen Aktion teilzunehmen, für den ist dieser Punkt: Die Beantwortung der Fragen ist nämlich nicht nur zum Entdecken, gemeinsamen Aufregen und Jane-Austen-Fangruppen-Gründen auf Facebook gut, sondern auch ein generelles Muss für jeden Bücherfan.

Die Aktion geht ein Jahr lang (bzw. 53 Wochen) und für jede Frage, die ihr mit einem eigen Post beantwortet und unter dem Ursprungspost auf meinem Blog verlinkt, wandert euer Name ein Mal in den Lostopf. Am Ende der 53 Wochen könnt ihr also 53 Mal in meinem Lostopf sein (oder 12 Mal, wenn ihr nur 12 Fragen beantwortet habt etc. pp.) und habt eine Chance darauf, im Juni 2017 ein fettes Bücherpaket zu gewinnen. Und mit fett meine ich fett. Lasst euch überraschen - aber seid sicher, dass für jeden etwas dabei ist.

Oh mein Gott, ich will mitmachen. Was sind die Regeln?

Gute Entscheidung, mein weiser Leser. Gute Entscheidung. Die Regeln sind ganz simpel:

- jeden Mittwoch poste ich eine Classic-Confessions-Frage
- diese müsst ihr in einem eigenen Post beantworten und meinen Blog darin verlinken
- dann müsst ihr die URL als Link unter meinem Post teilen
- fertig, euer Name ist in den Lostopf gewandert!

Ihr habt bis zum folgenden Dienstag 23:59 Uhr Zeit, die wöchentliche Frage zu beantworten. Danach seid ihr natürlich immer noch gern dazu eingeladen, könnt aber nicht mehr verlinken und werdet nicht mehr gezählt.

Solltet ihr mal eine Woche ausgesetzt haben, ist das nicht schlimm. Ihr wandert so oft in den Lostopf, wie ihr teilgenommen habt - durch regelmäßiges Teilnehmen erhöht sich lediglich eure Chance auf den Gewinn. 



Solltet ihr noch Fragen zur Aktion haben, könnt ihr diese hier natürlich gern stellen. Nächsten Mittwoch kommt die erste Frage online, die ihr dann in einem eigenen Post auf eurem Blog beantworten könnt. Ich veröffentliche nächste Woche dann auch das offizielle Banner, das ihr für die Aktion kopieren könnt.

Alles Liebe,
Antonia
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5/21/2016

[Updatepost] Mädelsabend

Hallo meine Lieben,

da dachte ich doch tatsächlich, dass ich ein Mal (ein Mal!!!) in meinem Leben pünktlich und entspannt an einer Lesenacht teilnehmen könnte. Tja. Dem war dann irgendwie nicht so. Um 18 Uhr wollte ich mit der Aktion starten und hier steh ich nun, ich armer Tor (und bin so klug als wie zuvor) und erstelle jetzt erst einen Updatepost, weil ich einfach legendär verschlafen habe, dass ja heute Mädelsabend ist und nun schon einen anderen Plan für den Abend hatte und jetzt erst wieder Zuhause angekommen bin. Legendär, Antonia. Einfach legendär. Das bekommt kein anderer Mensch hin.

Nun gut. Frei nach der Devise: "Besser spät als nie." mit einer Mischung aus "Langsam ernährt sich das Eichhörnchen" erstelle ich nun auch den Updatepost und steige hiermit beim dieswöchentlichen Mädelsabend ein und versuche langsam einen Überblick über das zu bekommen, was bisher so abging und heute noch so abgeht. Und bevor ich jetzt in weiteres Slang-Deutsch übergehe und vor Schreck auch noch mit einer Rap-Karriere anfange und die Formen des Wortes "abgeht" in so einem Kontext weiter missbrauche (furchtbares Deutsch, wirklich furchtbar), geht es jetzt einfach mal direkt los.

21:06 Uhr

Ich bin gerade eingestiegen und habe es bisher unterlassen können nach Reimen für das Wort "abgehen" zu suchen und einen ersten eigenen Rap zu schreiben. Wer weiß, wie das heute aber noch ausartet. 

Um das Sprachniveau wieder ein bisschen nach oben zu katapultieren, habe ich zu "Der Teufel und der liebe Gott" von Jean-Paul Sartre gegriffen. Ein sehr nettes Drama, ich habe mich schon sehr damit amüsiert (okay, slow down, Cowboy- Gangsterdeutsch hin oder her, aber "amüsiert" ist so ungefähr das Gegenteil zu "abgehen" was das Sprachniveau im Zusammenhang betrifft und wir müssen es ja nicht übertreiben) (wie auch immer). Jedenfalls starte ich heute dort auf Seite 118 mit dem dritten und letzten Akt und wenn ich mich ranhalte und der Abend noch ein bisschen geht, kann ich das Buch heute noch schaffen.

21:00 Uhr - Frage: Wenn du ein Cover für dein Buch designen müsstest, wie würde es wohl aussehen?

Also wahrscheinlich eher minimalistisch. Ich würde mir einen Aspekt des Buches aussuchen, irgendein Symbol, das die Handlung repräsentiert und es dann vor weißen Hintergrund setzen. Weil ich a: nicht so sehr auf aufwändige Designs stehe, sondern eher auf diesen "einfachen" Kram (wer mein Blogdesign kennt, konnte sich das vielleicht schon irgendwie denken) und b: würde etwas anderes, als irgendein Symbol am Rande der Abstraktität (Kein Wort? Wahrscheinlich kein Wort. Hab ich schon mal erwähnt, dass die Leute von DUDEN mich dafür bezahlen sollten, dass ich tolle, neue Worte erfinde? Das wäre einfach mein Ding.) überhaupt nicht zu der Geschichte passen. Wir sprechen hier immerhin von einem Philosophen als Autor. Da ist die Geschichte ja immer irgendwie abstrakt und ein Symbol für irgendetwas "Größeres" - aber bitte nicht denken, sie sei deshalb kompliziert. Das ist sie nicht. Man muss nur dahinter steigen, was sie bedeutet. Und auch das ist nicht kompliziert. Bitte verurteilt mich nicht, weil ich was von Sartre lese. Es lag rum. Was will man machen?

Im Falle meines Buches hätte ich wahrscheinlich eine Krone oder eine Narrenmaske, mit einem glücklichen und einem unglücklichen (also zweigeteilten) Gesicht genommen - weil das den Inhalt, also das Gut-Sein und Böse-Sein, das Glück-Finden und Unglück-Schaffen und den damit verbunden Wettstreit mit Gott ganz gut repräsentiert. Vielleicht auch ganz abstrakt einfach nur ein Cover geteilt in schwarz und weiß - das würde die Geschichte auch gut auf den Punkt bringen und bietet sich bei so philosophisch angehauchten Dramen auch irgendwie an. Aber das wäre wahrscheinlich den meisten Lesern dann zu minimalistisch :D

21:15 Uhr

Mir fällt gerade auf, dass ich vielleicht noch die Aktionisten (DUDEN, ernsthaft, hire me - ich wäre bombe für diesen, gerade von mir neu erfundenen Job) (neue Jobs erfinden wäre auch noch so ein Ding, das ich machen könnte - ich habe so viele Talente, die man erst noch erfinden muss) (und auch das wäre... Nein, ernsthaft. Ich hör jetzt auf mit den Klammern.) (oder vielleicht nicht??) verlinken sollte. Zumindest den "Mutter"-Post, wo ich meinen Beitrag auch verlinkt habe. Reine Etikette. Wer jetzt noch einsteigt - also nach mir - der ist nicht existent. So viel Chaotismus (DUDEN!) gibt's gar nicht. Hier geht's zum Mutterschiff und hier zum anderen Mutterschiff. Die Organisatorinnen sind wie immer die liebe Leni und die liebe Tanja. Schaut mal rein, falls ihr es noch nicht gemacht habt!

21:33 Uhr

Meine kulinarische Begleitung fällt heute ein bisschen mager aus. Ich hatte zum Abendessen noch einige übriggebliebene Brotaufstrich-Pasten und damit habe ich mir den Bauch voll geschlagen, sodass ich momentan nur Wasser zu mir nehme und ein bisschen gesunde Ernährung vortäusche.

21:48 Uhr

Erinnert sich noch jemand an das "gesunde Ernährung vortäuschen" - tja, dieser Schmarren ist jetzt erst Mal vorbei. Ich mache mich gleich auf und eigne mir die Chips an, die von meinem Geburtstag noch bei uns in der Speisekammer liegen. Sollte man ab hier nichts mehr von mir hören, bin ich mit einem letzten "huch" die dunkle Treppe runtergefallen und habe mir irgendetwas gebrochen. Wer will kann Gute-Besserungs-Karten schicken, bei Gelegenheit teile ich euch dann die Adresse des Krankenhauses mit.

21:52 Uhr

Ich bin mit Chips zurückgekehrt und beim Erringen dieser Vollendung in Kartoffelform nicht Mal ansatzweise gestorben. Ha! Wer bisher noch einen Beweis dafür brauchte, was für ein Teufelskerl ich bin - hier ist er. Ich bin sozusagen die thüringer Version von James Bond. (Obwohl das wahrscheinlich nicht ganz sooo toll ist, weil in Thüringen generell nicht viel abgeht und deshalb wirklich nicht viel dazugehört, hier der draufgängerischste Typ zu sein.) (Ernsthaft - was will man in diesem Bundesland machen?) (Einen Literaturblog führen - zum Beispiel. Ha!)

22:00 Uhr - Frage: Was gefällt dir in deinem Buch bisher am meisten beziehungsweise am wenigsten?

Also ich habe jetzt in dieser einen Stunde Teilnahme ungefähr zwanzig Zeilen gelesen und das ist schon in einem Roman nicht viel, aber im Drama ist das noch viel weniger. Also kann ich nur aus den über hundert Seiten Erfahrung sprechen, die ich von dem Buch schon kannte. Ich mag auf jeden Fall, dass das Buch so unheimlich sarkastisch, teilweise schon richtig zynisch ist (und vor allem von Götz als zynischen Menschen im ersten Akt lebt), aber hinter dem teilweise bissigen Humor tatsächlich Substanz versteckt ist. Das macht ja Ironie gerade so herrlich und hebt es vom Witz ab. Ein Witz ist was zum Lachen, Ironie etwas zum lachend Nachdenken. Das repräsentiert für mich das Buch und das finde ich sehr toll. Gerade, wenn man hinter die Philosophie, die sich hier ein bisschen entwickelt, steigt. Es ist intelligent, aber nicht schwer-zu-lesen-intelligent. Also nicht Möchtegern-intelektuel. Sehr sympathisch.

Zusatzfrage: Natürlich würden Leni und ich uns – wie immer – wieder sehr über einen kleinen Abschlusskommentar von euch zum Mädelsabend freuen. Wie hat es euch dieses Mal gefallen? Habt ihr Anregungen fürs nächste Mal, die ihr uns gerne noch mitteilen möchtet?


Wir sind gespannt auf euer Feedback :o)

Also ich war ja wirklich nicht lang dabei (so ein Ärger aber auch - aber eine Stunde ist ja nun wirklich besser als keine Stunde). Ich hatte auch in der kurzen Zeit wieder sehr viel Spaß, bereue aber gerade aus tiefstem Herzen, dass ich angefangen habe, Chips im Bett zu essen. Zumal meine Nachttischlampen-Lampe kaputt ist (seit ungefähr einem halben Jahr, ich bin zu faul, die Glühbirne zu wechseln - wie ein echter Draufgänger. Wer braucht schon Licht? Pah!) (Ich lese meist mit dem Licht meines aufgeklappten Laptops, wer das schon immer mal wissen wollte :D). Jedenfalls habe ich eben wahrscheinlich eine Fussel gegessen und keinen Chip und werde mir darüber noch den restlichen Abend den Kopf zerbrechen müssen. Die Glühbirne wird trotzdem nicht gewechselt. Noch einen Monat, dann ziehe ich sowieso um. Da muss ich jetzt nicht mit so was anfangen. Also wirklich.
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5/20/2016

[Antwort] Wölkchens Freitags Fragen



Nachdem ich mich nur eineinhalb Wochen ziemlich rar gemacht habe und mir nach dem ganzen Abi-Stress einfach mal die Zeit genommen habe, mich selbst ein bisschen zu organisieren und auch mal ein bisschen zu entspannen, geht es jetzt wieder mit - hoffentlich - regelmäßigen Posts weiter.

Wer meinen Gefühlsausbruch von gestern Abend gelesen hat, weiß, dass mein Blog nun in neuem Gewand erstrahlt - obwohl es natürlich noch Einiges zu tun gibt. Also: ästhetisch wertvolle Baustelle - aber langsam ernährt sich das Eichhörnchen. Es sollte nicht mehr lang dauern und dann kann ich mich gemütlich in meinem neu gestrichenen digitalen Zuhause zurücklehnen. 

Allen, die gestern oder heute dann schon mal einen genaueren Blick auf die Seite geworfen haben (oder es jetzt machen sollten, weil sie ist wirklich ästhetisch wertvoll), ist vielleicht auch aufgefallen, dass es in der Leiste oben einige neue Kategorien gibt, die noch leere Blätter sind. Auch das wird sich im Laufe dieses und nächsten Monats richten und klären. Eine neue, eigene Aktion hatte ich ja schon angekündigt - an der wird gerade fleißig hinter den Kulissen geschraubt. Und auch sonst würde ich neben allem rund um Literatur richtig gern mehr über Auslandsstudium und Schule - Tipps und Tricks, rund um Abi, Uni und Co. bloggen (was für ein Werbespruch aus dem Bilderbuch). Und genau das werde ich zukünftig auch machen. Wie gesagt, seid gespannt, wenn ihr mit ab nächstem Monat beim Vor-Sich-Hin-Chaotieren (ich erwähne viel zu selten, dass ich neue Wörter für den DUDEN erfinden sollte. Wort No. 134479: "Chaotieren") in den Niederlanden zusehen dürft :D

Okay. Nachdem der Freitags Fragen-Post jetzt wieder zur Nebenankündigung mutiert ist (es gibt aber auch wirklich viel zu berichten, ich bin schon ganz aufgeregt!), geht es jetzt aber wirklich ans Eingemachte. Nein, wir sprechen nicht von Marmelade, sondern von den Fragen. (Die Dad-Jokes, die ich in letzter Zeit reiße, geraten wirklich langsam außer Kontrolle. Ich schüttle hier selbst seit zwei Minuten den Kopf.) (Ich begebe mich deshalb später in Therapie. Jetzt die Fragen) (#DieAnonymenFlachwitzerzähler) (Hat jemand Lust, eine Selbsthilfegruppe mit mir zu gründen? Irgendjemand?)


Wie viele Bücher hast du bisher abgebrochen und was war der häufigste Grund?


Ich breche sehr, sehr selten ein Buch bewusst ab. Ja, klar. Ich habe sehr viele Bücher im Schrank, die ich angelesen, aber eben noch nicht weitergelesen habe (seit ungefähr drei Jahren *räusper*), aber das ist weniger Abbrechen als "Auf später verschieben" (für drei Jahre - story of my life, tbh). Wenn ich ein Buch abbreche, dann vollkommen konsequent, mit der inneren Einstellung, es nie wieder in die Hand zu nehmen. Der Rest steht schlicht und ergreifend einfach auf der "Warteliste", wenn auch schon seit einer halben Ewigkeit. Nicht abgebrochen - sondern nur pausiert. Wenn ihr versteht, was ich meine.

Wirklich abgebrochen habe ich bisher nur drei Bücher in meinem Leben, die da wären Die Welle und Silberlicht und ein drittes, das mir irgendwie entfallen ist - Silberlicht könnte durchaus noch mal eine zweite Chance verdient haben. Ich weiß, dass ich die Geschichte damals nicht sehr gut fand, sich alles gezogen hat und ich allgemein sehr frustriert war. Wieso genau kann ich nicht sagen. Es ist wirklich schon eine halbe Ewigkeit her. Jedenfalls steht dieses ästhetische Buch (aufmerksame Leser haben bereits bemerkt, dass das Wort "ästhetisch" ein persönlicher Liebling von mir ist) nun in meinem Bücherregal und ästhetiziert (DUDEN, was hab ich gesagt?) vor sich hin. Vielleicht nehme ich es ja demnächst mal wieder in die Hand und versuche mich zu erinnern, wieso genau ich es so furchtbar finde.

Das dritte Buch, das ich abgebrochen habe, war von der Sprache jetzt keine Katastrophe, aber so eine richtig dumme Mädchen-Geschichte. Weil sich natürlich alles darum dreht, wie wer mit wem wann shoppen geht und wer wen als Freund hat und der Freund der Mutter und Liebe und Beziehungen und ich verhehle es ja nicht, ich bin bekennender Sex and the City-Fan, aber bitte. Die Protagonistin ging mir so auf den Kranz. Es gibt so viele oberflächliche Tussis (furchtbares Wort, aber mir fällt kein besseres ein), die zwei Jahre lang in der Oberstufe sitzen und sich darüber beschweren, dass sie einen Ethik-Aufsatz schreiben müssen oder ein Buch lesen, bei dem Sätze aus mehr als fünf Worten bestehen und "Was bringt mir das denn im späteren Leben? Ich will lernen, wie man eine Steuererklärung macht." - Allgemeinbildung, Sprachkenntnis, Literaturverständnis. Soll ja vorkommen, dass man sich als erwachsener Mensch mal ordentlich artikulieren und ganz und gar auch argumentieren muss. KAUF DIR EIN VERDAMMTES BUCH ÜBER STEUERERKLÄRUNGEN! Aber wo war ich? Ach ja, genau. Die Protagonistin war unerträglich und deshalb konnte ich mir dieses Buch nicht weiter antun.

Und nun zu Die Welle - ein Buch, bei dem ich ebenfalls ganz genau weiß, wieso ich es abgebrochen habe. Sachtextteil im Oberstufen-Mathebuch? Schlägt dieses Buch in Sprachdynamik aber um Längen. Ich möchte hier wirklich niemandem auf den Schlips treten, der Die Welle ganz toll findet - wir leben in einem freien Land und jeder darf lesen, was er will. Aber dieses Buch hat so eine tolle Geschichts-Grundlage und dann wird das alles mit Subjekt-Prädikat-Objekt-Sätzen erzählt. Peter zieht sich die Schuhe an. "Elvira, wir müssen gehen.", sagte er. Elvira nickte und folgte ihm. TÖTE MICH. Jedenfalls habe ich mich dann kurz vor Ende so über dieses Buch aufgeregt, dass ich - wie ein echter Draufgänger - die letzten 20 Seiten einfach nicht mehr gelesen habe. NIMM DAS, MORTON RHUE UND LASS ES DIR EINE LEHRE SEIN! 


Welche verstorbene Persönlichkeit hättest du gerne kennengelernt und warum?


Ich bin ja ein selbsterklärtes Heinrich Heine-Fangirl und ich glaube, ich hätte ihn wirklich gern mal getroffen. Andererseits bin ich - was das Treffen von "Persönlichkeiten" angeht - durchaus ein kleiner Sonderfall. Ich bin diesbezüglich nämlich sehr schüchtern. (Glaubt man gar nicht, ist aber so.) Sozusagen habe ich eine Prominenten-Phobie - die sich aber über die Jahre schon ein bisschen gelegt hat. Aber trotzdem: Ich würde wahrscheinlich tausend Tode sterben, würde ich Heinrich Heine wirklich mal treffen, weil er nur ungefähr mein absoluter deutscher Lieblingsautor ist und diese Sprache zu dem gemacht hat, als das ich sie liebe. Tausend Tode. Ernsthaft. Sterben.

Aber würde mich nicht ein kardiologisches Extrema dahinraffen, wäre ich in der Lage, ihm über den Weg zu laufen, wäre es echt großartig. Ich glaube, Heine war ein klasse Typ mit einem großartigen Humor. Zumindest mit dem Heine, den man aus seinen Büchern kennt*, hätte ich mich gut verstanden.




Ich wünsche euch allen noch einen guten Start ins Wochenende! (Für mich ist momentan ja jeder Tag Wochenende, weil ich nach dem Abi nicht wirklich was zu tun habe - außer ein bisschen Niederländisch lernen, mich mit Psychologie beschäftigen und was für den Blog machen.) Aber bevor ihr euch vollkommen zurücklehnt und euren zweitägigen Kursurlaub beginnt, schaut doch mal hier bei Frau Wölkchen vorbei und beantwortet auch die Freitags Fragen. Die Aktion ist erst seit kurzem wieder regelmäßig am Start und bräuchte noch viel mehr Teilnehmer!

Alles Liebe,
Antonia



* Das hört sich ein wenig verwirrend an und deshalb möchte ich es noch kurz erklären. Wenn ich sage, ich hätte mich "mit dem Heine aus seinen Büchern gut verstanden", meine ich, dass ich die Person, als die er geschrieben hat, sehr mag. Was er schreibt, ist unheimlich ironisch und sarkastisch und lustig und intelligent - und das wiederum setzt ja voraus, dass er das auch ist. Ich weiß nicht, ob ihr mir so wirklich folgen könnt - aber man hat ja durch das Geschriebene mancher Autoren so eine gewisse Vorstellung von ihrer Persönlichkeit. Und darüber gesehen, glaube ich, ich hätte ihn wirklich auch als Menschen gemocht und nicht nur als Autor. Weil was Heine ausmacht, ist nicht irgendeine Geschichte (die ja nicht unbedingt viel über die Persönlichkeit eines Menschen aussagen muss) sondern sein ganzer Stil und seine politische Haltung (was wiederum einiges über seine Person aussagt. Stelle ich mir jedenfalls vor.)
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5/19/2016

HAPPY BIRTHDAY TO ME: Neues Blogdesign

Hallo meine Lieben!

Wir sparen uns die lange Einleitung und kommen gleich zur Sache. Es ist da, es ist da, es ist da-aaaa! Ich hab heute nicht mehr damit gerechnet und wäre ich jetzt nicht noch zufällig auf meinen Blog gegangen und hätte die enorm angestiegenen Seitenaufrufe gesehen und daraufhin kombiniert, dass da jemand [die Designerin] am Werk gewesen sein muss, hätte ich heute nicht mehr nachgesehen. Na ja, hätte, hätte Fahrradkette. Jedenfalls war ich auf meinem Blog und habe gesehen, was ihr euch dringend auch mal anschauen solltet! Neues Design - ich kenn es ja schon, aber - NEUES DESIGN!

Was für ein großartiger Abschluss meines 18. Geburtstages. Ja, ganz richtig gehört. Ich altes Haus habe mich heute in Kuchen und Geschenken gewälzt (nicht in dieser Reihenfolge, eventuell metaphorisch, eventuell auch nicht) und tatsächlich einen Brief von meiner Bank bekommen, in dem sinngemäß der Satz: "Jetzt können Sie Spaß haben - mit den Klärungen ihrer Finanzen!" stand. (Dass meine Vorstellung von Spaß und die meiner Bank ein wenig voneinander abweichen, erklärt sich irgendwie ja von selbst.) Jedenfalls. Wo war ich. Genau. Design. Es war ein toller Tag und jetzt Design. So aufregend. Es muss noch was gemacht werden - also Baustelle. ABER DESIGN! 

Okay, zu viele Großbuchstaben. Schaut es euch am besten selbst einmal an. An einigen Ecken und Kanten dieser Seite wird jetzt die nächsten Tage/die nächste Woche über noch ein wenig gefeilt - unter anderem auch an der Blog-URL und den einzelnen Blogseiten, deren Titel momentan vielleicht noch weniger Sinn machen, als sie letztendlich sollten. Also. Ich will noch nicht zu viel verraten. Wichtig ist auf jeden Fall: Keine Panik, wenn es momentan noch mehr Baustelle, als fertig ist - aber für Baustelle sieht es schon mal ganz gut aus. Also. DESIGN!

Ich gehe jetzt ein bisschen übermäßig euphorisch über Pixel sein und dann ins Bett. Ich wünsch euch was. Bis morgen! 

Alles Liebe,
Antonia

P.S.: Allen denen ich die letzte Woche nicht auf Kommentare geantwortet habe: Offizielles "Entschuldigung", bei mir ist alles mehr als tutti. 14 Punkte in der Englischprüfung, ich habe sozusagen die letzte Woche durchgefeiert, a.k.a. zwei Staffeln Supernatural gesuchtet und viel zu viel Fastfood gegessen. (Und mich um eine Wohnung gekümmert und einen Online-Kurs für Psychologie begonnen und meinen Geburtstag geplant und ich war beim Zahnarzt - also ich war eigentlich doch ganz produktiv.)
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5/09/2016

Montagsfrage: Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?




Ich sage es ganz offen: Was für ein verrückter Tag. Heute ist so viel passiert, dass es einen ganz eigenen Textpost verdient hätte, aber da ich morgen früh zum mündlichen Englischabitur in der Schule antanzen muss, fühle ich mich momentan emotional nicht in der Lage, Blogromane zu verfassen. Deshalb nur das Allerwichtigste: Ich habe eine E-Mail von der netten Designer-Tante bekommen, die meinem Blog Ästhetik einhauchen wird und einen ersten Blick auf das neue Design, angepasst an moi, erhascht. Es müssen noch einige Sachen überarbeitet werden, aber so viel sei gesagt: Es geht in die richtige Richtung. Ich bin sehr gespannt, ob es euch auch gefällt (also, wenn es fix und fertig ist). 

Und dann hatte ich heute meine letzte Schulstunde-slash-Konsultation für immer. Was fast schon schade ist - ich bin eines dieser seltenen Wesen, das gern in die Schule geht, aber das ist noch mal eine ganz eigene Geschichte (so viel Stoff heute, so wenig Nerven - was will man machen) - ich bin jedenfalls spätestens jetzt extrem aufgeregt, weil ich morgen wirklich alles hinter mir habe. Von um 9 bis um 10 dürfen alle ganz fest die Daumen drücken, dass ich einen netten Text ziehe und einen netten Cartoon bekomme und anschließend eine nette Discussion habe. Wird schon. Aber vorher sterbe ich mental einfach noch mal - weil's so schön ist. 

Aber bevor mein Gehirn endgültig zu Brei wird und ich mir noch mal kurz etwas zum Verfassen einer summary ansehe, beantworte ich noch die Montagsfrage. So viel Zeit muss sein.


Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?


Ich habe heute - wenn ich nicht dabei war vor Englisch-Angst im Boden zu versinken (was, nebenbei erwähnt, total unsinnig ist, weil ich eigentlich echt gut in Englisch bin) - den ganzen Tag darüber gegrübelt, ob ich prä-Zauberkasten/Lauter-und-Leise schon jemals eine Rezension irgendwo verfasst habe und komme nun nach einigen Stunden Kopfzerbrechen zu folgender schlichter Antwort: "nein" 

Also. Meine erste Rezension war "Filmschuhe" von Noel Streatfeild auf diesem Blog, am 25. Juli 2014 - da darf man schon mal ein bisschen nostalgisch werden. Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich nicht der Masse-Rezensions-Verfasser des Jahres bin, aber tatsächlich war eine Rezension mein 2. Post überhaupt. Nostalgie pur, einfach. Das waren noch Zeiten. Viel hat sich seither verändert, primär ich. Zwischen dieser Rezension und meinem Post hier liegt eine gefühlte Ewigkeit gymnasiale Oberstufe mit allen Tücken, Tiefen und tollen Tagen (diese Alliteration stinkt zum Himmel, aber ich konnte mir sie einfach nicht verkneifen). Entwicklung ist schon etwas sehr Faszinierendes, ab und an tut es doch mal gut in alten Blog-Erinnerungen zu schwelgen. 

Was ich damit sagen will: So ganz kurz vor dem Schulabschluss (und ich bin sicher, dass ich, sollte ich diesen Satz in ein paar Jahren lesen, die Augen verleihen wollen werde und jetzt doch nicht, weil - ha, ertappt! und jetzt lächle ich wahrscheinlich einfach, weil was war ich nicht für ein herrlicher Depp, der sich wegen dem Abi fertig gemacht hat, pah, Abi, warte erst bis die ersten Uni-Klausuren kommen, ich weiß, ich weiß - ernsthaft, Antonia, du prokastinierst doch gerade ganz bestimmt und solltest eigentlich irgendetwas anderes machen) tut es gut, ein bisschen nostalgisch zu werden und ich bin sehr froh, dass die Frage mir dazu die Möglichkeit gegeben hat. Vielen Dank. 


Alles Liebe,
Antonia

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5/06/2016

[Antwort] Wölkchens Freitags Fragen




Ich habe tatsächlich heute schon den ganzen Vormittag auf die Veröffentlichung der wöchentlichen Freitags Fragen von Frau Wölkchen gewartet. Und in voller Ungeduld habe ich dann angefangen eine Einleitung zu schreiben, die schnell zu einem eigenen Post mutierte und die ihr nun hier als aktuellen "Neuigkeiten-Post" zu den Themen mündliches Englischabi, neues Blogdesign und neue Blogaktionen und Kategorien, die im Mai kommen werden bewundern könnt.

Ich war heute beim Aufwachen selbst ein bisschen überrascht, dass es doch schon wieder Freitag ist. Wo zum Henker sind eigentlich die letzten Wochentage hingeflossen? Nun ja, nicht wirklich in meine Abiturvorbereitung - so viel sei gesagt. (Aber zu meiner Verteidigung: Ich bin gut in Englisch, ich habe die letzten Wochen fleißig englische Serien geguckt und habe nicht wirklich viel Stoff, den ich vorbereiten muss. Trotzdem: Panik, langsam aber sicher. Mehr sicher als langsam, wenn ich genau sein soll. Aber das wird schon. Englisch und ich sind ja eigentlich auch so eine kleine Never Ending Lovestory.) Vorbeigeflogene Woche hin oder her - jedenfalls - hier ist der Freitag nun mit den wundervollen Freitags Fragen von Frau Wölkchen. Ich empfehle diese Aktion von Herzen weiter, schaut doch hier mal beim aktuellen Post vorbei, die Fragestellerin freut sich sicher sehr.


Was ist die größte Anzahl an Seiten, die du einmal geschafft hast an einem Tag zu lesen?


Bevor ich diese Frage beantworte, sollte ich vielleicht sagen, dass ich nicht so der Typ Mensch bin, der akribisch Seiten zählt, die er an einem Tag liest. Deshalb sind die Angaben der Seitenzahlen diesbezüglich nicht das Paradebeispiel für Akkuratesse (ja, das ist wirklich das Substantiv zu "akkurat" - ich habe gegoogelt), aber ich schätze schon, dass ich bereits mehrfach 450-500 Seiten an einem Tag geschafft habe, vor allem, wenn ich Percy-Jackson/Helden-Des-Olymp-Teile verschlungen habe (oder den Märchenerzähler von Antonia Michaelis - den habe ich in 24 Stunden durchgelesen und der hat immerhin 446 Seiten). 

Mein exzessivstes Leseerlebnis war allerdings der letzte Teil von Harry Potter, den ich um ein Haar nie gelesen hätte. Dieser Satzanfang schreit sozusagen nach dem mentalen Aufklappen eines Märchenbuches und der Aufforderung nach dem Sitzen auf einem Sofa und Schlürfen von Tee. Das wird hier eine Geschichte aus dem Leben von mir, also setzt euch. Es begab sich nämlich so: Nachdem ich alle Harry Potter-Teile gemeinsam mit meinen Eltern verschlungen habe, als ich noch ein circa ein Meter dreißig großes blondes Energiebündel war, das gerade erst seine Liebe zu Büchern entdeckte, lief das beim letzten Teil der Reihe ein wenig anders. Ich war schon etwas älter, meine Mutter las mir nichts mehr vor (wäre auch 2011 ein bisschen komisch gewesen wäre, da war ich immerhin schon 13) und so verlor sich das ganze Lesen von Harry Potter ein bisschen im Sand. Der erste Teil des siebten Teils kam als Kinofilm heraus, ich sah ihn ohne das Buch gelesen zu haben (Todsünde, jaja, ich weiß) und nach einiger Zeit stand auch schon der zweite Teil des siebten Teils vor der Tür. Genauer gesagt: Er stand Samstag Nachmittag als Kinoerlebnis mit meiner ganzen Familie an und ich hatte Freitag Morgen noch immer nicht damit begonnen, das Buch zu lesen. Glücklicherweise hatte ich zu diesem Zeitpunkt gerade viel Zeit (ich bin sicher, ich hatte gerade Ferien oder ähnliches) und entschloss mich deshalb, das Buch zu lesen, weil ich mich kenne und es danach über Jahre hinweg im Regal gestanden und unberührt geblieben wäre. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich die ungekrönte Königin des Aufschiebens bin und als diese nicht nur schulische Meisterleistungen vollbrachte*, sondern auch 766-Seiten Bücher an eineinhalb Tagen lesen kann, wenn ich das will. Also. Gesagt, getan. Buch genommen, hingesetzt, gelesen. Zwischendurch kurz geschlafen und was gegessen, aber ansonsten durchgezogen und eine halbe Stunde vor Abfahrt zum Kino mit dem Buch fertig geworden. 766 Seiten Harry Potter in weniger als 30 Stunden. Ich schwöre, ich habe es getan. 


Dein Haus brennt! - 
Du kannst nur drei Dinge retten, welche wären es?


Für gewöhnlich würde ich jetzt "Katze 1", "Katze 2" und "Katze 3" schreiben (a.k.a. "Struppelchen", "Kringelchen" und "Streifchen" - ja, so heißen meine Katzen, nein, ich habe die Namen nicht ausgesucht, aber nichts gegen die Namen, meine Mutter ging bei der Wahl nach der Fellzeichnung und "Kringelchen" hat wirklich einen Kringel auf der Seite.), aber wie Frau Wölkchen schon feststellte, sind Katzen ja keine Dinge (sondern die ungekrönten Könige der Wohnung) und zählen deshalb nicht. Deshalb würde ich wahrscheinlich meinen Laptop retten, weil einfach alle meine Buchdateien darauf sind und ich mich grün und schwarz ärgern würde, wenn ich die verlieren müsste, dann mein Gedicht-Buch, d.h. das Buch, in dem alle Gedichte von mir drin sind, die zu verlieren ebenfalls sehr ungünstig wären und anschließend noch einen Stapel mit weiteren Notizbüchern, die alle Dinge vom und zum Buch beinhalten, die zu verlieren nicht der Weltuntergang wäre (ich habe ja immer noch mein Gehirn), aber schon eine mittelschwere Tragödie. Also. Ihr seht schon, wie bei mir die Prioritäten gesetzt werden. Katzen, Schriftstellerkram. (Darüber hinaus gehe ich davon aus, dass die anderen Hausbewohner sich alle selbst retten würden - sonst wüsste ich natürlich, welche drei Chaoten ich retten würde. Aber wie gesagt. Es geht hier ja um Dinge.)




So, das wären meine heutigen Antworten zu den aktuellen Freitags Fragen von Wölkchen. Die Aktion habe ich oben ja bereits verlinkt, aber weil's so schön ist tue ich es einfach hier noch einmal. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit gutem Wetter und allen Abitur-Leidensgenossen so wenig Panik wie möglich.

Alles Liebe,
Antonia


* Auch hinter dieser Aussage steckt eine witzige Schulgeschichte aus der Oberstufe, die ich unbedingt noch einmal loswerden möchte. Es trug sich nämlich so zu: Meine Ethiklehrerin gab uns kurz vor Abschluss des sowieso schon stressigen zweiten Halbjahres der 12. Klasse eine fette Hausaufgabe auf. Wir sollten über mehrere Wochen einen Hefter zum Thema "Herausforderungen an Religion im 21. Jahrhundert" erstellen. Und sie sagte noch: "Das ist keine Aufgabe, die ihr erst den Abend zuvor ordentlich fertig stellen könnt." - Also habe ich mir hoch und heilig vorgenommen, genau das nicht zu tun. Weil ich immer aufschiebe und es immer schaffe, aber dann immer einen unheimlichen Stress habe. Die Wochen vergingen also und was tat ich? Genau. Ich schob auf. Bis zum Nachmittag zuvor. Um 17:00 Uhr am Dienstag dem 08. März saß ich also an meinem Schreibtisch und hatte noch nichts - aber wirklich noch gar nichts - für den fetten Ethik-Religions-Hefter gemacht, den ich am nächsten Tag abgeben musste. Was tat ich also? Das Unmögliche. Ich habe bis in die Nacht hinein geschrieben, ungefähr 3 Stunden geschlafen und tatsächlich nicht mehr und nicht weniger als 23 philosophisch hochwertige Seiten für meinen Ethik-Hefter zusammengeschrieben. Mein Hefter brachte mir unschlagbare 15 Punkte (er war wirklich gut - ich bin einer dieser Menschen, der unter so einem Zeitdruck tatsächlich auch qualitativ hochwertiges Zeug machen kann) und den niemals endenden Respekt meiner Freundin und Banknachbarin Eve ein, die heute noch zu lachen beginnt, wenn wir uns daran zurückerinnern und diese Aktion erst letztens wieder mit dem Satz: "Das war das Legendärste, was du jemals getan hast." beschrieben hat. Deshalb bin ich die ungekrönte Königin des Aufschiebens, meine Freunde. Und lasst euch von mir sagen: Macht es nicht, so eine Aktion ist selbst für mich Ethik-Nerd (15 Punkte auf den letzten beiden Halbjahren *yeeessss*) ziemlich heftig und kein gutes Beispiel für richtiges Zeitmanagement. 

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[NEWS] Neues Blogdesign, neue Aktion im Mai und Abilog


Hallo meine Lieben!

Die Vögel zwitschern, das Wetter ist super und mein mündliches Englischabitur beschert mir nun langsam aber sicher kalte Schweißausbrüche. Sozusagen minütlich öffnen sich neue Tabs in meinem Gehirn mit diversen Horrorszenarien für die bevorstehende Prüfung. Was zum Beispiel, wenn ich plötzlich vergesse, wie Englisch geht? Was, wenn ich plötzlich nicht mehr weiß, wer ich bin und vor Aufregung meine eigene Zunge verschlucke??? Könnte ja passieren. "Nicht", sage ich mir daraufhin "Könnte passieren - nicht. Antonia, bleib ruhig. Wir reden schon in der dritten Person miteinander, du musst runter kommen." - Und zur Sicherheit fange ich dann an, irgendetwas über Environment und Globalization zu erzählen, damit ich nicht vergesse, dass ich Englisch nicht vergessen habe/kann/werde. Muss sehr ulkig sein, wenn man diese Tage an meinem Zimmer vorbeigeht und plötzlich ein Textausschnitt wie "There are many ways to fight global warming or at least minimize it. A view examples are given in the text, such as..." hört - Da kann man sich schon fragen, über welchen Text hier eigentlich geredet wird. (Über den hypothetischen Text, den ich vor meiner Prüfung ziehen und dann auswerten muss und für den ich Aufhänger übe, natürlich!) - Nichtsdestotrotz. Ich hab die Panik unter Kontrolle. Hoffe ich jedenfalls. 

Gestern war ich allerdings schon mal ein bisschen in Sachen neuem Blogdesign unterwegs, das ich hier schon vor einigen Wochen angekündigt hatte. Und nun kann ich ganz offiziell sagen: Mein Blog wird demnächst für (hoffentlich) kurze Zeit zur Baustelle. Ziel ist, dass bis zum 19. Mai alles tutti paletti ist und meine geistigen Literatur-Entgleisungen in neuer Ästhetik erstrahlen. Das grobe "Design" habe ich nun gestern endlich ausgesucht und in Auftrag gegeben, der Header wird allerdings noch mal verändert und ich habe mir vorgenommen, die alten Blogposts alle einheitlich zu konvertieren und für die verschiedenen Aktionen, an denen ich teilnehme, selbst Header zu erstellen, dass die ganze Angelegenheit nicht weiterhin ein so zusammengewürfelter Banner-Haufen bleibt. Dann muss ich noch die Kategorien ordentlich einrichten, generell ein paar Bilder umändern und ich bekomme auch eine neue, eigene Blog-URL. Mit dieser bleibe ich zwar auf Blogspot und es sollte kein Problem sein, sie umzurichten, aber ich traue dem technischen Frieden nicht. Da kommt sicher noch das ein oder andere Problem auf mich zu. Nun gut. Das meiste von dem, was ich jetzt aufgezählt habe, läuft sowieso erst nach dem oder am 10. Mai - sollte sich also die nächsten Tage das ein oder andere auf meiner Seite verändern: Keine Panik, das soll so sein. Seid gespannt, der Mai bringt hier einige Neuerungen. Es lebe die Zeit nach dem Abitur!

Neben den Veränderungen von außen werden auch einige Veränderungen von "innen" kommen. Ich bleibe natürlich der ein oder anderen Aktion anderer Buchblogger treu (die da wären Die Montagsfrage, Die Freitags-Fragen, Der Cover-Monday und eventuell noch eine weitere - da muss ich allerdings noch überlegen), gleichzeitig möchte ich allerdings eigene Rubriken etwas intensiver betreiben und auch neu ins Leben rufen. So startet ab Ende Mai auch eine eigene Aktion von mir, die ich dann aber noch mal genauer ankündigen werde. Darüber hinaus möchte ich auch neben Literatur ein bisschen intensiver über mein kommendes Studium und meine vergangene Schulzeit bloggen. Also Tipps und Tricks rund ums Abi, Erfahrungen zum Thema Auslandsstudium/Auslandssemester und vor allem auch Wege zum, Inhalte vom und Aufbau des Psychologie-Studiums - für alle, die ebenfalls mit dem Gedanken spielen, eins zu beginnen. 

Wer diesen Beitrag liest und eventuell eine eigene Meinung/eine eigene Anregung zum inneren und/oder äußeren Umbau des Blogs hat, kann mir gern einen Kommentar dalassen. Ich freu mich sehr darüber ^^

Bis dahin alles Liebe,
Antonia

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5/04/2016

[Rezension] "How To Survive As A Rock Band" von Itchy Poopzkid

Guten Abend meine Lieben!

Vorbildlicher Buchblogger, der ich natürlich bin, folgt Anfang Mai nach Blog-Trockenphase wieder einmal eine 'kleine' Rezension. Nicht zu einem Roman, nicht zu einem Gedichtband, nein, nicht einmal zu einem populärwissenschaftlichen Sachbuch oder einer Essaysammlung. Nein. Das Buch, das ich heute (und um ehrlich zu sein nun schon seit mehr als eineinhalb Monaten) rezensieren möchte, ist nicht mehr und nicht weniger als die Bandbiographie einer deutschen Punkrock-Band. Bitte klickt an dieser Stelle nicht weg. Das Buch ist es so wert. Ich liebe es. Wirklich.

Also. Eigentlich hatte ich heute gar nicht mehr vor, irgendetwas für den Blog zu schreiben. Ich hatte einen sehr aufreibenden Morgen, nachdem ich - legendär - einfach mal mit zwei Freundinnen unsere Schulgruppe verpasst habe. Also. Zusammen mit dem Zug, in dem sie saßen. (Augenzeugen berichteten mir, dass wir beim Vorbeifahren des Zuges sehr amüsant aussahen - glaub ich gern.) Jedenfalls: Selbst ist die Frau. Zugtickets gekauft, James-Bond-artige Recherche betrieben, wo genau die Stadtführung, zu der wir mussten, startete und wann und dann durch den Erfurter Hauptbahnhof in die Straßenbahn gesprintet, bei den Einheimischen für Verwirrung gesorgt, unsere Reisegruppe tatsächlich pünktlich (!!! - und wir waren 20 Minuten später in Erfurt) eingeholt und auf die Minute genau zur Führung da gewesen. Ich besitze ja nun wirklich nicht viele typisch deutsche Eigenschaften. Aber Pünktlichkeit. Die hab ich. (Selbst bei vollendeter, herrlich dummer Planlosigkeit - es war zum Schreien heute Morgen. Aber positiv. Lustig. Wenn ihr versteht was ich meine.) Nun hat sich die ganze Aufregung nach Stadtführung, Mittagessen und Lush-Shoppingtour wieder ein bisschen geglättet und deshalb fühle ich mich wieder in der Lage, durch die Gegend zu rezensieren. Also. Los geht's.


Die Fakten


Was ist das für ein Buch?
* Bandbiographie
* sehr lustig

Wer hat's geschrieben?
* Mitglieder der deutschen 
   Punkrock-Band Itchy Poopzkid

Wann veröffentlicht?
* 2015 in Deutschland

Wo wurde es veröffentlicht?
* Findaway Books

Wie viel kostet der Stoff?
* 9,99 €

Will haben?


Der Inhalt


"HOW TO SURVIVE AS A ROCK BAND" beschreibt mit viel Zynismus und Humor die steinige Laufbahn einer jungen Band, die sich auf ungelenke Art und Weise ihren Weg durch die Wirren des Musikbusiness bahnt und sich dabei allen Widrigkeiten zum Trotz in der Bundesliga der deutschen Rockszene etabliert.

Geschichten über Träume, die wahr werden, Albträume, die leider auch wahr werden, Pannen auf der Bühne, gesundheitsgefährdende Videodrehs und Auseinandersetzungen mit Plattenfirmen.

Ein Buch, wild wie eine Aftershowparty, ernüchternd wie der klebrige Morgen danach im Tourbus und um ein vielfaches lehrreicher als ein Semester an der Popakademie. 

Mit erschütternden Erfahrungsberichten aus insgesamt über 800 Liveshows!

(c) Itchy Poopzkid "How to survive as a rock band", Findaway Books, Eislingen


Die Autoren


Sind die unvergleichlichen Mitglieder der Band Itchy Poopzkid, 2000 gegründet, seit 2011 in der aktuellen Besetzung: Sebastian 'Sibbi' Hafner (Gesang, Gitarre, E-Bass), Daniel 'Panzer' Friedl (Gesang, E-Bass, Gitarre) und Max Zimmer (Schlagzeug). Eine gute Freundin von mir ist ein wesentlich eingefleischterer Itchy Poopzkid-Fan als ich und sie zitierte einmal eine Konzert-Review um die Band zu beschreiben: "Die gehen ab wie Schnitzel." - Und ja, nach einem Buch, einigen Ohrwürmern und einem Konzert kann ich bezeugen, dass die tatsächlich abgehen wie Schnitzel. Auf der Bühne, im Buch. Herrlich. Schwaben. Punkrock. Tollpatschig. Selbstironisch. Und - kann ich bezeugen - unheimlich nah an den Fans. Nix mit Stand und alle zum Unterschreiben anstellen. Nein, nach dem Konzert, das ich im März besucht habe, kamen sie direkt von der Bühne runter und haben unterschrieben, Fotos gemacht, sich mit den Fans unterhalten. Sehr sympathisch und sehr auf dem Boden geblieben - wirklich. Und - mal abgesehen davon, dass ich die Bandmitglieder auch so menschlich toll finde - Autoren einiger sehr amüsanten Tour-Berichte, deren Filetstücke sie 2015 zusammen in ein Buch gepackt haben - womit wir den Rahmen dann auch zur Rezension gespannt hätten. Potzblitz aber auch.


Die Rezension


Ich könnte ja hier eine ganz eigene Rezension über das Konzert der SIX-Tour schreiben, auf dem ich Ende März war. Also, bevor ich hier wieder zum literarischen übergehe: Wer sich nach dieser Rezension (oder vielleicht schon vor dieser Rezension) Lieder der Band angehört hat und sie mag (ich lasse am Ende auch noch ein paar meiner aktuellen Lieblingslieder von ihnen als Links da), dem sei von Herzen nahe gelegt, sich schleunigst auf ein Konzert zu begeben. Die gehen wirklich ab wie Schnitzel. Und sind es wirklich wert, mal live gehört zu werden. 

Aber jetzt mal wieder ein bisschen zurück zum Buch: Ich habe das Buch gelesen, bevor ich Fan war und bevor ich wirklich viel von der Band gehört habe. Eine Freundin fragte mich, ob ich mit ihr auf das Konzert gehen will. Okay, dachte ich mir so, gehst du mit. Wird bestimmt nett. Und da ich sowieso schon Empfehlungen für das Buch bekommen hatte, bot es sich an, die Band darüber ein bisschen "kennenzulernen". Also. Buch gekauft. Buch angekommen. Buch aufgeschlagen. Buch gelesen. Ja, in dieser Reihenfolge. Dazwischen war nichts. Kein anderes Buch, keine andere Beschäftigung, kaum Schlaf. Es hat mich wirklich vollends erwischt. Also, die Begeisterung. 

Das Buch besteht aus Bandberichten, die teilweise an den Urerlebnissen der Band kratzen und teilweise relativ aktuell sind. "Bandberichte", kann man sich jetzt denken, "schön und gut - aber muss so was wirklich sein?" - und darauf sage ich euch, meine Freunde: Ja, das muss. Wenn ihr auf Musik steht oder auch nur auf witzige Anekdoten und ein paar ehrliche Einblicke, dann ist es ein wahrhaftiges, großbuchstabiges Muss dieses Buch zu kaufen und zu verschlingen. Nicht, weil es ein Pulitzerpreis-Kandidat ist oder jemals sein wird und auch nicht, weil das Wissen über den Umgang mit Konzerten, bei denen mehr Menschen auf der Bühne als im Publikum stehen, oder den Gaffatape-Zyklus essentiell für euch sein werden - also wahrscheinlich -, sondern einfach, weil es herrlich ist. Herrlich ehrlich, herrlich witzig, herrlich selbstironisch und herrlich uneitel. Das Buch ist, wie die Band, wirklich zum lieb haben.

"Kaum Rechtschreibfehler!" - Sebastian Madsen // "Zum Glück musste ich diesen Scheiß nicht mehr lesen!" - Marcel Reich-Ranicki (Auszug aus den 'Pressestimmen' auf dem Buchrücken)

Ich würde wirklich gern einen Tourbericht-Ausschnitt vorlegen, der beispielhaft gut für das ganze Buch steht - aber es gibt einfach zu viele. Ich kann mich wirklich nicht entscheiden. Aber eine Band, die ein komplettes Kapitel zum Thema Gaffatape und ein anderes zu Konzerten ohne Publikum und ein wieder anderes zu Konzerten in der Schweiz und Grenzüberquerung (primär der Schweizer Grenze - gar nicht so einfach, so viel sei schon mal verraten) verfasst, kann nur gute Tipps für aufstrebende Bands geben - und auch für alle anderen, die (wie ich) einfach nur gern Tour-Anekdoten lesen.

Das Buch ist teilweise sehr lustig, leicht und locker zu lesen und eignet sich hervorragend zum Verlieben in diese Band. Und daneben ist es - tatsächlich - auch noch sehr lehrreich. Wer also schon immer mal eine Band gründen und am Leben erhalten wollte: Hier gibt's amüsante Basics.

Wer von euch nun immer noch mit sich kämpft und sich unsicher ist, ob das Buch tatsächlich sein Geld wert ist (ist es), kann gern den YouTube-Kanal von Itchy Poopzkid besuchen und dort verschiedenen Buchausschnitten lauschen (und, wenn er einmal dort ist, auch gleich sämtliche Tourvideos ansehen, die mir in letzter Zeit schon so oft den Tag gerettet haben, dass ich gar nicht mehr mitzähle). Des weiteren gibt es sämtliche Lieder der "alten" Alben von Itchy Poopzkid dort seit einigen Tagen hochgeladen und einige wirklich tolle Musikvideos - ihr könnt euch also nicht nur literarisch, sondern auch noch akustisch bereichern. Toll? Toll. Und wem das immer noch nicht reicht: Auf der Website der Band findet ihr neuere Tourberichte, die euch einen kleinen Einblick in das wilde Leben einer deutschen Punkrock Band ermöglichen. Links gibt's unten.


Links zum Weiterlesen


» letzter Post (Montagsfrage)
» letzte Rezension ("Lists of Note - Aufzeichnungen, die die Welt bedeuten" von Shaun Usher)


akustische Bereicherungen für euer Leben:

(unter anderem inspiriert durch dieses Video schenkte eine Freundin von mir dem Sänger eine Gummiente mit einer Gitarre und einer zum Verwechseln ähnlicher Frisur.)




Alles Liebe,
Antonia


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5/02/2016

Montagsfrage: Welcher Buchtitel erschloss sich dir erst nach genauem Lesen des Buches?


Für den 50. Geburtstag meines Vaters und meine vorletzte Englischkonsultation vor dem mündlichen Abi habe ich mich nun schon aus dem Bett gequält, geduscht und gefrühstückt. Die blühende Produktivität also, was ein mittelschweres Wunder ist, wenn man bedenkt, dass ich letzte Nacht ewig nicht einschlafen konnte.

Wie könnte man die Woche nun besser starten als mit der Montagsfrage von der lieben Svenja von Buchfresserchen (hier geht's zum Post)? Richtig. Gar nicht. Also lege ich auch gleich mal los:


Welcher Buchtitel erschloss sich dir erst nach genauerem Lesen des Buches?


Harry Potter. Nein, Spaß beiseite. (Ich bin vielleicht blond, aber noch lang kein Klischee meiner Haarfarbe!) - ich habe hin und her überlegt, welcher Titel sich denn tatsächlich zu Beginn der Geschichte nicht gerade in Sinn ergeben hat. Also. Regalwände entlang geschritten, Bücherstapel gewälzt, das Gehirn nach einem passenden Beispiel durchkramt und genau: hier ist es. Wen der Rabe ruft von Maggie Stiefvater. 

Natürlich kommt bereits schon während dem Buch ein Rabe vor und man denkt sich: "Okay, vielleicht ist es etwas außergewöhnlich, dass Ronan einen Raben als Haustier besitzt." aber im selben Atemzug denkt man eben auch: "Na ja. Aber es ist auch Ronan. Da wundert man sich ja sowieso nicht mehr." - Allerdings spielt der Rabe am Ende eine komplett andere Rolle als zu Beginn des Buches. (Es tut mir aufrichtig leid für die mehr schlecht als recht formulierte Umschreibung, aber ich versuche nicht zu spoilern) - Im Sinne von. Traum. Und wichtig. Und Ronan. Und Rabe ist nicht gleich Rabe. (Ich höre jetzt auf, bevor ich mich hier noch um Kopf und Kragen rede...)

Jedenfalls (ist der Kopf dicker als der Hals) macht der Buchtitel zwar schon zu Beginn des Buches in gewisser Weiße Sinn, aber am Ende macht der Rabe als zentrales Element noch viel mehr Sinn. Und deshalb erschloss sich mir der Buchtitel erst nach genauerem Lesen des Buches vollkommen.


Das war's soweit von mir. Wenn ihr auch euren Senf zu der Frage loswerden möchtet, könnt ihr das hier dann verlinken. Ich wünsche euch noch einen schönen 2. Mai und einen entspannten Montag.

Alles Liebe,
Antonia
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A P R I L - "Irgendwas mit Abitur"


Hallo meine Lieben,

eigentlich wollte ich den Monatsrückblick für April erst ganz entspannt morgen nach dem Aufstehen schreiben - so nach einer wohlverdienten Portion Schlaf, acht Stunden, im wohl temperierten Zimmer und anschließendem Frühstück, um munter in den Montag zu starten. Gehirn sagt nein. Also zum Schlaf. Zu viele Gedanken. Primär, weil heute die Deadline für die Unibewerbung an meiner Universität ist, die ich natürlich schon vor drei Wochen vervollständigt und gefühlte fünftausend Mal überprüft habe, aber sicher ist sicher, beziehungsweise unsicher ist unsicher und deshalb kreiselt mir das zusammen mit anderem Zeug, über das kurz vor zwölf am Abend sowieso jeder Gedanke nur verschwendet ist, im Kopf herum und raubt mir - wortwörtlich - den Schlaf. Also: Flucht nach vorn in die Produktivität. Ist ja auch langsam überfällig. Habe ich doch für den Mai eindeutig mehr Blogaktivität gelobt.

Grund für die eher spärliche Blogaktivität ist (ein mieses Zeitmanagement) mein schriftliches Abitur, dass sich gerade den Monat April zum Versauen ausgesucht hat. Also. Was heißt versauen. Soweit ich das bisher beurteilen kann, war keine einige Prüfung der vollendete Weltuntergang. Hoffe ich jedenfalls. Ich bin wirklich sehr mies im Schätzen, aber grundsätzlich Optimist und das hält mich davon ab, vollkommen durchzudrehen. 

Deutsch, Geschichte und Biologie habe ich also schon geschrieben und treibe mich jetzt nur noch zu Englischkonsultationen für meine mündliche Prüfung am 10. Mai in den altehrwürdigen Hallen des Oberstufen-Schulteils meines Gymnasiums herum. Morgen/In-Drei-Minuten-Heute zum Beispiel. Vorletzte Konsultation. Langsam darf schon ein bisschen Panik ausbrechen. Aber erstens: Bin ich eigentlich eine gute Englischschülerin und zweitens: nicht gewillt mit Angst in die Zukunft, sondern mit Erleichterung in die Vergangenheit zu blicken.

Ansonsten ist im April nicht sonderlich viel gelaufen, außer ein einwöchiges Feiern meiner wiedergewonnenen Freiheit nach meiner letzten Abiklausur am 24., was so viel heißt wie: Mario Kart, unter der Woche Schwimmen gehen und dabei drei Stunden am Stück im Whirlpool herumtreiben und Kino (Captain America - Civil War #TeamIronMan) - wie ein Rockstar also. Mittlerweile klingt aber auch diese wilde Party-Periode wieder ein bisschen ab und ich konzentriere mich langsam aber sicher wieder auf "Environment", "India", "Great Britain and education" und all die anderen Themen, zu denen ich in 8 Tagen ausführlich interviewt werde. Nebenbei schaffe ich es allerdings - ach du Schreck - tatsächlich auch mal, ein bisschen mehr zu lesen. Da ist ja einen in der Oberstufe entwickelten Dramen-Fetisch habe, lese ich gerade "Der Teufel und der liebe Gott" von Jean-Paul Sartre und bin mit der Idee, mir mal was von Jean-Paul Sartre zuzulegen, bisher sehr zufrieden. "Die Physiker" habe ich im April vor dem Deutschabi auch noch mal gelesen (sie kamen leider nicht dran - ich hätte bei der Interpretation so viel Spaß gehabt, ist aber kein Beinbruch) und finde es immer noch herrlich und bevor das hier alles zu intellektuell wird, möchte ich zu meiner Verteidigung sagen, dass sowohl "Der Teufel und der liebe Gott" als auch "Die Physiker" lustig und leicht sind und man kein Genie sein muss, um diese Bücher zu verstehen. 

Nebst meinen literarischen Tiefgängen, habe ich Supernatural gesuchtet (ja, gesuchtet) und fange nun nach einer Pause während den Prüfungen wieder damit an, weil mir das Binge-Watchen englischer Serien unheimlich beim Englisch-Sprechen hilft. Und das soll ja von Vorteil sein, wenn man in die mündliche Englischprüfung geht. Und ich habe mit "Hannibal" angefangen und finde die Serie großartig. Wenn man von den brutalen Bühnen-Mord-Bildern ansieht. Die sind abartig. Aber ansonsten großes Suchtpotenzial. Sehr spannend.

Mehr ist im April bei mir gar nicht gelaufen, was aber auch legitim ist, wenn man bedenkt, dass ich damit beschäftigt war dreihundert Seiten Geschichts- und Biostoff in meinen Kopf zu pressen. (Deutsch war auch einiges, aber nicht annähernd so viel.) - Da darf man schon mal ein bisschen wenig nebenbei zu berichten haben.

Für den Mai hoffe ich, dass ich endlich das neue Blogdesign mal auf den Weg bringe und auch ansonsten habe ich einige Pläne für den Blog nach dem Abitur. Also ab dem 10. Mai. Halleluja!

Aber bis dahin: Alles Liebe und eine erholsame Nacht,
Antonia

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