1/26/2016

Gemeinsam Lesen #7



Hallo meine Lieben!

Nachdem ich heute aufgrund mannigfaltiger glücklicher Fügungen (okay, eigentlich war es nur eine - aber ich wollte mal wieder "mannigfaltig" schreiben) hatte ich heute die 6. Stunde frei und konnte einen Bus früher nach Hause fahren. Und bevor ich mich an meine Kurzgeschichte, die ich spätestens Sonntag für einen Wettbewerb einreichen muss, setze - also frei nach dem Motto: "Zeitdruck macht produktiv" - wollte ich mich nach einiger Zeit Pause (weil ich über die letzte Woche nicht so viel lesen konnte und es sich deshalb nicht gelohnt hätte) mal wieder an dieser netten kleinen Aktion beteiligen. Also. Los geht's.


Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese gerade "Die Helden des Olymp - Das Blut des Olymp", also den 5. und finalen (*leise in der Ecke verkriech und in meinen eigenen Tränen ertrink*) Teil der Percy Jackson Spinn-Off-Reihe. Im Buch befinde ich mich gerade auf Seite 106 von insgesamt 528 - habe also schon 20% oder 1/5 des Buches geschafft. (Man merke an, ich hatte heute zwei Stunden Mathe - das erklärt so einiges...)


Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


»Clevere Idee da vorhin«, sagte Percy. »Das mit der Belüftungsanlage.«

(Dieser Satz ist mal so was von gar nicht lustig, aber oh Gott, ich liebe Rick Riordans Humor - und jeder, der sich denkt "Hey, bin ich nicht schon ein bisschen zu alt für Percy Jackson, bzw. Nachfolgereihen von Percy Jackson?" WEISS GAR NICHT, WAS ER VERPASST!)


Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Ich fühle mich emotional noch nicht bereit dazu, mit dieser Buchreihe abzuschließen. Jaja, ich werde sicher früher oder später noch mal alle Percy Jackson- und Helden des Olymp-Bücher lesen, allein um der Rezensionen Willen, aber es ist wirklich heftig für mich, dann vorerst "Lebewohl!" zu diesen ganzen großartigen Charakteren zu sagen. 
Dann werde ich aber sicher endlich Ambitionen verspüren, auch die anderen Mythologie-Reihen von Rick Riordan (also die Kane-Chroniken und die ganz neue um Magnus Bane) zu lesen und ich habe es schon munkeln hören, dass angeblich eine weitere Reihe mit griechischer Mythologie über einen Sohn des Apollo rauskommen soll. Aber wie gesagt: munkeln. (Fühlt euch frei, mit spezifischeren Infos um euch zu werfen, wenn ihr welche habt - das würde mich nämlich wirklich mal interessieren.) (Emotional. Noch. Nicht. Bereit.) 

Was hast du vor einem Jahr gelesen? Erinnerst du dich noch an Einzelheiten dieser Geschichte? (Frage von Lara)


Puuuh. Vor einem Jahr. Sehr gute Frage. Ich habe meine Leselisten dummerweise immer nur online im Blog und habe sie Ende 2015 komplett gelöscht und für 2016 noch mal neu angefangen, deshalb kann ich nicht mehr genau nachvollziehen, was ich alles so im Januar gelesen habe. Ich weiß aber definitiv, dass ich Anfang Januar (also sagen wir mal minus 2 Wochen minus ein Jahr) den zweiten Teil der Alcatraz-Reihe von Brandon Sanderson gelesen habe und ich ihn einfach nur großartig fand. Und ich weiß, dass ich ihn damals rezensieren wollte und es dann legendär vergessen habe (*slow clap*) - jetzt ist das Buch schon zu lang her, um eine genaue Rezension zu verfassen, aber ich werde es sicher früher oder später noch einmal lesen, einfach weil es 1. unheimlich witzig ist und 2. zu wenige Rezensionen von Brandon Sanderson-Büchern auf diesem Planeten existieren. 
Besonders von der Geschichte in Erinnerung geblieben ist mir übrigens, dass am Anfang irgendwie über Leute gemeckert wurde, die bei Büchern immer vorblättern und das Ende zu erst lesen, und Brandon Sanderson dann einfach zwei zusammenhangslose letzte Seiten geschrieben hat, als die Geschichte eigentlich schon vorbei war, in der eine Menge Charaktere sterben und so weiter, einfach um Leuten, die immer vorblättern, den Schreck ihres Lebens zu verpassen. Und ich liebe ihn dafür. Ich weiß noch andere Einzelheiten, aber die spare ich mir für die Rezi ;)



Wenn ihr auch ein paar emotionale Ausbrüche (mehr oder weniger) über ein Buch mit anderen Menschen teilen wollt, dann besucht doch mal die Seite der Aktion - ein Link, wer hätte es gedacht?

Alles Liebe,
Antonia

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1/25/2016

Montagfrage: Wie geht ihr mit den allseits präsenten Liebesgeschichten um?



Halli hallo meine Lieben!

Ich bin irgendwie nach einem langen Tag Schule (neun Stunden, Montag, vielen Dank auch, Satan) wieder nach Hause gestolpert (sein wir ehrlich - das ist meine natürliche Fortbewegungsart. Ich bin wirklich sehr tollpatschig.) und habe nach einem ziemlich späten Mittagessen dann auch noch den Weg in's Wohnzimmer gefunden. Und da sitze ich nun. Fast schon ein bisschen grazil, weil ich eine Beinhaltung gefunden habe, mit der man aussehen kann, wie Carrie Bradshaw auf einem Sofa (der Name ist jetzt schon drei Worte alt und ich hoffe inständig, dass ich ihn richtig geschrieben habe...) ohne nach fünf Minuten die Position wechseln zu müssen, weil wie zur Hölle können Menschen nur im Schneidersitz irgendwo länger als eine halbe Minute sitzen? Na ja. Jedenfalls sitze ich und fühle mich wegen einem ausgestreckten Bein wie eine fiktive Klatschreporterin, die in New York lebt und ziemlich komische Klamotten trägt. (Und ich will mal sagen, bis auf die Lokalität...)

Ihr merkt vielleicht, dass der Tag heute eindeutig ein bisschen zu lang war und mein Kopf momentan auf Autopilot gegangen ist - wenn ich (für gewöhnlich) im vollen Besitz meiner geistigen Fähigkeiten bin, mache ich keine Sex and the City-Anspielungen. Anderseits habe ich heute Morgen auch einer Freundin, die 18 geworden ist, geschrieben, dass ihr inneres Einhorn sich mit dem Erwachsenwerden so viel Zeit lassen soll, wie es eben braucht und diese leicht verstörende Metapher (?) dann damit gerechtfertigt, dass ich noch nicht lang wach bin und Kopf und funktionstüchtig und so weiter. Das ist aber eine dreiste Lüge, da war ich schon eine Stunde wach war und Historiker-Texte für Geschichte gelesen habe. Ich bin die geborene schrullige Großtante, bei der niemand weiß, wie genau man eigentlich mit ihr verwandt ist und die man nur bei Geburtstagen sieht und nicht weiß, wo sie eigentlich wohnt und ob sie wirklich existiert oder nur eine Gruppen-Fatamorgana ist.

Aber worauf wollte ich eigentlich hinaus? Ach ja, genau. Die Montagsfrage. Und bevor es noch ein bisschen komischer wird, lege ich damit auch gleich mal los:


Wie geht ihr mit den allerseits präsenten Liebesgeschichten um?


Ich hasse sie. Jaja, ich weiß. Ich bin der Hit auf Partys. Nein, eigentlich ist "Hass" wirklich übertrieben. Ich habe Phasen, da könnte ich mich in so richtig kitschigen Liebesgeschichten wälzen. Ja, ich habe Twilight-Momente, das kann man nicht mal leugnen. Aber es gibt wirklich auch Bücher, da funktionieren für mich persönlich die Liebesgeschichten einfach nicht und gehen mir nur auf den Geist.

Eine gute Liebesgeschichte ist eine Kunst für sich. Es gibt wirklich gute. Witzige, ehrliche, ergreifende. Ich kenne eine Menge Autoren, die Liebesgeschichten wirklich können und bei denen ich auch gern bereit bin, hunderte von Seiten über meine Liebespärchen zu lesen.

Aber dann gibt es eben auch Liebesgeschichten, die nur existieren, weil das Buch eben sonst gar keinen Inhalt hätte. Bei "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist das was anderes - da geht es um Sterben und Unendlichkeit in der eigenen Endlichkeit und die Liebesgeschichte von Hazel und Augustus ist so gut, dass ich heulen könnte (und geheult habe - ich bitte euch, das ist "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und ich weine für gewöhnlich bei jeder zweiten Weihnachtswerbung im Fernsehen). Aber es ging eben auch nicht - wie ich bereits erwähnt habe - nur um die Liebesgeschichte, sondern um eine Geschichte drum herum. 
Verlust, das Ende der Welt, sprechendes Gemüse - vollkommen egal. Aber wenn eine Liebesgeschichte wirklich nur eine Liebesgeschichte behandelt und sonst eigentlich keinen Inhalt besitzt, muss ich schon sehr in Stimmung sein, mir das zu Gemüte zu führen.

Und am Schlimmsten ist es, wenn es in einer Geschichte eigentlich um etwas anderes geht und dann ist da plötzlich einfach ein Liebes-Dreieck (das hört sich im Englischen einfach so viel cooler an) - weil Baum. Ohne einen tieferen Hintergrund. Und du weißt von der ersten gottverdammten Seite an, dass die Charaktere zusammenkommen, aber das Mädchen ist stark und individuell und viel zu tough um die Beziehung mit dem Typen einzugehen, MIT DEM SIE SOWIESO ZUSAMMENKOMMT. WIR SIND NICHT BLIND, OKAY?! Und dann kommen sie zusammen oder vielleicht auch doch nicht. Oder doch oder aaaaaaarg. ICH WILL EINFACH NUR, DASS SIE DEN MYSTERIÖSEN KÖNIG FINDEN UND DAS GEHEIMNIS UM DIE LEYLINIEN AUFKLÄREN. ES IST MIR VOLLKOMMEN SCHNUPPE, OB BLUE MIT GANSEY ZUSAMMENKOMMT ODER NICHT. OBWOHL WIR ALLE WISSEN, DASS SIE ZUSAMMENKOMMEN. UND WIESO ZUR HÖLLE OUTET SICH RONAN NICHT ENDLICH UND KOMMT MIT JEMANDEM ZUSAMMEN, DANN WÄRE DAS WENIGSTENS MAL EINE EPISCHE LIEBESGESCHICHTE, DIE ICH WIRKLICH LESEN WOLLTE.

Ihr merkt vielleicht, dass ich ein mittelschweres Trauma von "Wen der Rabe ruft habe" - und ich hätte die Reihe nach dem ersten Band abgebrochen, wenn nicht Ronan und ab dem zweiten doch ganz in Ordnung. Aber diese komische Sache mit Blue, die mir sowieso unsympathisch ist (scheiß Hippie) und den Jungs und wird das nun was oder doch nicht und ach, das ist alles irgendwie gezwungen und ICH WILL, DASS RONAN SICH OUTET UND MIT JEMANDEM GLÜCKLICH WIRD. (Es geht schon wieder los. Ich gehe mal ein paar Minuten Übungen mit meinem Stressball machen...)



Okay, das mit dem Stressball war eine mittelschwere Lüge. Ich bin den Text noch mal durchgegangen und habe kleine Fehler korrigiert. Nun habt ihr aber einen groben Überblick über meine Meinung zur allseits bekannten und mehr oder weniger beliebten Liebesgeschichte. 

Wenn ihr euren Senf ebenfalls dazugeben wollt, dann besucht doch Buchfresserchen und senft los.


Alles Liebe,
Antonia

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1/22/2016

[Updatepost] Manga-Lesenacht



Hallo meine Lieben!

Wie sich vielleicht aus dem Verlauf der letzten Posts, die ich so verfasst habe, ablesen ließ, bin ich durchaus ein großer Fan von Lesenächten :D Nun hat mich Anna auf die Manga-Lesenacht aufmerksam gemacht und da dachte sich der Vegetarier: "Rann an den Speck!" - und hier bin ich. Mit fast einer Stunde Verspätung (aber ich bin eben erst nach Hause gekommen und musste erst mal was essen), aber ICH BIN DA. Freu mich schon sehr. Also geht's mal los ;D

Alles Liebe,
Antonia



18:54 Uhr

Es ist einfach mal fast eine Stunde über der Zeit (*slow clap*) und ich liege hier im Bett und finde allein den Gedanken, gleich aufzustehen, weil ich meine Mangas beischleifen muss, einfach nur unmenschlich nach einem FREITAG - einem KOMPLETTEN, SEHR, SEHR LANGEN FREITAG. (Mein Leben ist hart. Nein, eigentlich nicht. Es hält sich in Grenzen. Einigermaßen.) (Klammern sind toll.) (Just sayin') -- Ich lese heute übrigens "Blue Exorcist", weil Anna mich steinigt, wenn ich die noch länger bei mir herumliegen lasse. Und außerdem hab ich den ersten Band schon mal vor Urzeiten gelesen und er war awesome. Also. Band 1 bis 5 müsste ich hier haben (beziehungsweise geht es bei mir erst ab Band 2 los, also hab ich Anna den ersten wahrscheinlich schon wieder gegeben? Anna, sach ma an) - UND ES GEHT LOOOOOOOOOOOOOOOS

22:08 Uhr

So, nach drei Stunden muss ich mich ja vielleicht auch mal wieder im offiziellen Kommentar-Post melden *hüstel* - jetzt hab ich in der ganzen Zeit genau einen Blue Exorcist-Teil geschafft (No. 2) und ICH LIEBE DIESES MANGA, aber ich war eindeutig zu viel mit Kommentieren und bla beschäftigt xD (aber seit wann wird denn auch bei einer Lesenacht gelesen? pff~)

23:20 Uhr

Oh man, ich würde mich voll gern noch weiter in Blue Exorcist begraben, aber ich muss morgen früh raus, weil Tag der offenen Tür in der Schule und so (und ich muss in ein paar Stunden in einer dahergebastelten Toga Viertklässler davon überzeugen, dass Latein rockt) - ich hoffe einfach, dass morgen kein Glatteis ist, weil sonst weigert sich meine Mutter, mich irgendwo hinzufahren (oder mit jemand anderem mitfahren zu lassen) ("ICH HAB SCHON EINMAL GLATTEIS ERLEBT UND DAS WAR NICHT LUSTIG! WENN DAS MORGEN SO IST, BLEIBST DU DAHEIM!") - also drückt mir die Däumchen, weil ich hab nämlich totale Laune, mit meiner Freundin Latein zur coolsten toten Fremdsprache der Welt zu machen. Einfach, weil ich es kann. (Und dafür eine gute Mitarbeitsnote bekomme. Ja, das ist nicht unerheblich :D)

Aber bevor ich mich verabschiede, möchte ich wenigstens noch ein wenig auf die Fragen des Abends eingehen:

1) Welcher Manga hat dir heute am besten gefallen (Highlight)?

Nun habe ich ja selbst nur eine Manga-Reihe gelesen, deshalb erübrigt sich diese Frage eigentlich. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit Blue Exorcist eine durchaus sehr gelungene Wahl getroffen habe. (Was Anna sehr freuen wird, da sie mir seitdem wir in Deutsch mit Faust begonnen haben: "MEPHISTO! MEPHISTO PHELES! BLUE EXORCIST! WAAAA!" ins Ohr brüll-flüstert und diesen (dieses?) Manga einfach nur extrem fangirlt. Und das zu recht. Es ist wirklich gut.)

2) Hat dich heute ein Manga enttäuscht? Wenn ja, welcher?

Nö, ich bin mit meiner Lese-Wahl rundum zufrieden. Hätte mir aber von einer Empfehlung meiner Besten nichts anderes erwartet ;D

3) Hast du durch die heutige Lesenacht ein paar neue Mangas bei einem anderen Teilnehmer entdeckt?

Das (der?) (ernsthaft, das macht mich irre) Manga, das (den????) Anna heute gelesen hat, hat sich sehr interessant angehört. Ich habe auch bei anderen ein bisschen als stiller Leser herumgeschaut, aber letztendlich muss ich sagen, dass der von Anna sich für mich am interessantesten angehört hat. Aber herrgottimhimmel, ich muss wirklich aufpassen, mich von zu vielen Manga- und/oder Animeideen fernzuhalten, weil ich von Anna permanent mit neuen Mangas und/oder Animes zugeschüttet werde, die alle echt gut sind und waaaaaah~ ich hab einfach keine Zeit, meine Wochenenden mit Kuruko no Basket-Marathonen zu verbringen. Beziehungsweise wenn ich noch mehr Animes und Mangas wegen ihr suchten muss, dann nimmt das ungesunde Tendenzen an xD (*hüstel* No. 6 *hüstel* KnB *hüstel* AoT *röchel* *ich habe das nicht an einem Wochenende durchgeschaut* *ich habe kein Problem* *vielleicht ein bisschen*)

4) Welches war das schönste Mangacover bei der heutigen Lesenacht? (Egal, ob ihr ihn selbst gelesen habt oder ein anderer Teilnehmer)

Neben dem Manga, das mich bei Anna nicht nur vom Inhalt, sondern auch vom Cover angelacht hat (das war wirklich ein Zufall, ich schwöre!), fand ich auch "Dawn of the Arcana" vom Cover her sehr schön. Und die Story hört sich auch super an... (darf - nicht - noch - mehr - auf - Liste - WAAAAH) - da gefiel mir einfach die Farbauswahl echt sehr gut.

P.S.: Ich habe gerade gelesen, dass wir das mit dem schönsten Cover auch selbst gelesen haben dürfen. Und da muss ich EINDEUTIG mal loswerden, wie wunderschön ich die Blue Exorcist-Cover finde. Die sind einfach toll gemacht und waaaaaaaaaah. Wirklich. Ich liebe die. Wobei das mit Mephisto natürlich... Na ja, es ist halt Mephisto drauf und Mephisto ist großartig und ich muss gar nicht mehr sagen *___*)





Aber jetzt ist wirklich Schluss. Toga und Latein und Schule und so weiter. Ich gehe mal davon aus, dass einige von euch noch ein bisschen weiter lesen werden - und ich wünsche euch wirklich sehr, sehr viel Spaß dabei :3 - die meisten lese ich dann ja spätestens nächste Woche wieder, wenn Anna und ich gemeinsam (und dieses mal auch in physischer Nähe vereint gemeinsam) Animes durchsuchten. (Btw- wir müssen immer noch entscheiden, was wir nächste Woche gucken *zu Anna schiel* 3. Staffel von KnB? AoT? Durarara (Izaya is life xD)? Na? Naaaaaaaa?)

Alles Liebe,
Antonia

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1/21/2016

Top Ten Thursday: 10 Buchtitel durch Emoticons dargestellt

Hallo meine Lieben! 

Die verlorene Tochter kehrt heim oder so ähnlich. Jaja, Antonia hat ihre Seminarfach-Präsentation erfolgreich überlebt und nachdem ich mir jetzt eineinhalb Tage Urlaub gegönnt und anschließend die postmodere Faust-Inszenierung im Deutschen Nationaltheater überlebt habe (nicht ganz so schlimm, wie ich anfangs annahm - gleich in der Eingangsszene zerrte sich der "Schriftsteller" aus dem zweiten Zugang zum Faust eine griechische Toga vom Leib, stand anschließen im Schlüpfer auf der Bühne und machte anschließend einen Spagat. Fragt einfach nicht. Anna ist neben mir fast zum Theatersessel gefallen vor Lachen - primär, weil sie, nachdem er sich seinen Bart abgezerrt hat: "Pass auf, gleich fliegt die Toga.", gesagt hat und das dann tatsächlich passiert ist.) Jetzt sitze ich jedenfalls neben meiner Mutter auf dem Sofa und schau' mit ihr "Hubert und Staller", umbringt von einer menge Katzen #partyhard

Ich taste mich nun langsam wieder an das Blogger-Leben heran, bevor der Abitur-Stress mich vollends verschlingt. Und damit meine ich ganz wortwörtlich, dass ich von diesen roten Stark-Heften erschlagen werde. Weil ich tollpatschig bin. Und eine Vielzahl von Stark-Heften bei uns in der Buchhandlung herumliegen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, sage ich euch. Mein Schicksal ist es, unter Abiturvorbereitungsheften begraben zu werden, weil ich die Buchhandlung in Schutt und Asche stolper'. (Ich hoffe inbrünstig, dass euch diese Stark-Hefte ein Begriff sind, weil sonst ist das ein bisschen verwirrten - das sind jedenfalls so rote Hefte, mit denen man sich für die großen Prüfungen vorbereiten kann.)

Aber wo war ich eigentlich? Ach ja, genau. Ich taste mich wieder ans Blogger-Leben heran. Und wie könnte ich das besser vollziehen als mit einem netten Top Ten Thursday-Post?


10 Buchtitel durch Emoticons dargestellt












Naaa? Kommt ihr auf meine ausgefuchsten Emoji-Buchtitel? :DD (Lösungen gibt's weiter unten)



Alles Liebe,
Antonia





























LÖSUNGEN:
1. Der alte Mann und das Meer (Ernest Hemingway)
2. Deutschland - Ein Wintermärchen (Heinrich Heine)
3. Faust I (Johann Wolfgang von Goethe)
4. Faust II (Johann Wolfgang von Goethe)
5. Of Mice and Men (John Steinbeck)
6. Herzschlagzeilen (Jutta Wilke)
7. To Kill a Mockingbird (Harper Lee)
8. Das Lied von Eis und Feuer (George R.R. Martin)
9. Der kleine Prinz (Antoine de Saint-Exupéry)
10. Two Boys Kissing (David Leviathan)





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1/11/2016

Montagsfrage: Wie wichtig sind dir Klapptexte/Inhaltsangaben auf der Rückseite?



Hallo meine Lieben!

Ach ja, es gibt so Montage, aus denen könnte man glatt zwei machen. Oder auch gar keinen, weil solche Tage brauche ich nicht mal zweigeteilt. Nein, wirklich nicht. Ich ertrinke in Arbeiten (morgen Physik und Mathe; Mittwoch Ethik, Wirtschaft und Bio - da kommt Freude auf), habe nächste Woche meine Seminarfach-Präsentation und - das eigentliche Drama des Tages - hatte heute Thesen-Trouble (lasst mir diese Alliteration, ich hatte wirklich schon bessere Tage) und wäre nach der Aussage "Na ja, das könnte man vielleicht noch mal umformulieren." (nachdem wir ein 1x2m großes Plakat mit den Thesen gedruckt haben und das nicht noch mal machen können, weil zu wenig Zeit) umgekippt, hätte ich nicht auf einem Stuhl gesessen. Na ja. Was will man machen. Gute und schlechte Tage, Antonia. Gute und schlechte Tage.

Die Woche wird bei mir ziemlich stressig, weshalb ich mir nicht ganz sicher bin, wie viele Posts ich schaffe - ich verspreche erst mal nichts. Aber ab nächsten Dienstag wird's besser. (Seminarfach ade)

(Ich will auch gar nicht nur meckern - bevor ich es vergesse - es gab nämlich auch durchaus sehr gute Dinge, die so passiert sind. Zum Beispiel habe ich meine erste Fahrstunde erfolgreich überstanden und es irgendwie geschafft, niemanden dabei zu töten - inklusive dem Motor, jedenfalls meistens - was mich schon ein bisschen stolz macht. Autofahren ist wirklich geil. Lasst euch von niemandem was anderes erzählen. Es macht einfach viel mehr Spaß, als ich immer gedacht habe.) (Obwohl der Standardspruch meines Fahrlehrers: "Beschleunigen, zweiter Gang, wir bleiben auf der rechten Seite, Antonia." war und meine Antwort in etwa: "Was? Rechte Seite? Wir sind hier nicht in England?!" - was ich jetzt einfach mal erwähnen muss, weil ich so herrlich sassy Dialoge schreiben kann, das aber eindeutig komplizierter ist, wenn man mit dreißig km/h über die Landstraße "brettert" und gerade hochschaltet - ihr wisst gar nicht, wie schnell das am Anfang ist.) (Zweiter Kommentar meines Fahrlehrers: "Uhhh, 55 km/h, Rekord." - was wirklich schnell ist, wenn man die Geschwindigkeit nicht gewöhnt ist. Fast schon ein bisschen wie Niki Lauda, Leute. Ernsthaft.)

Aber wo war ich eigentlich? Ach ja. Montagsfrage. Ich müsste eigentlich für Mathe und Physik lernen, aber das muss jetzt einfach sein. Einfach, weil ich ein bisschen schreibwütig bin (oh, wer hätte es bei dieser Einleitung erraten?) und das jetzt kompensieren muss. Inklusive dem Thesen-Trouble. Das muss auch kompensiert werden. (Okay, ich verspreche, dass ich diese Alliteration nun wirklich das letzte Mal heute verwendet habe und sie in Zukunft tief in meinem Alliterations-Sammelsorium wegsperre, weil sie wirklich nicht gut ist.) (Aber ich habe jedes Mal, wenn ich das Wort "trouble" schreibe, einen lustigen "I know you where trouble"-Taylor-Swift-Ohrwurm und das ist es irgendwie schon wert.) (Trouble, Trouble, Trouble


Wie wichtig sind die Klapptexte/Inhaltsangaben auf der Rückseite?


Ich muss ehrlich sagen, dass Klapptexte, beziehungsweise Inhaltsangaben im Allgemeinen, früher viel wichtiger für mich waren als heute (ja, Antonia - früher als wann auch sonst? Du bist nicht Marty McFly) (Oder vielleicht doch?) (Na ja, jedenfalls ist "früher wichtiger als heute" eine komische Aussage, weil ich über die Zukunft noch nicht urteilen kann und es sonst keine großen Alternativen gibt.) (Früher wichtiger als gestern.) (Uuuhhh, deep shit) (Dieser Captain-Obvious-"früher viel wichtiger"-Anhang ist ein echter Wörter-dazu-Schummler.) (Genau wie übermäßig viele Klammern.) (Ha! Hab ich mal wieder einen gerissen.) - Wo war ich eigentlich? Ach ja, früher habe ich viel mehr auf Klapptexte (Inhaltsangaben) geachtet. Was ist passiert? Haben wir die ständigen Zusammenfassungen von Dingen in einer übermäßig digitalisierten Welt vielleicht vollends satt? Nein, sage ich, und antworte, wie jeder über siebzig: Früher war einfach alles viel besser. Früher gab es nämlich noch gottverdammte ordentliche Inhaltsangaben und nicht eine Auflistung von Meinungen von irgendwelchen Literaturkritikern aus irgendwelchen Zeitungen oder irgendwelche Zitate. Jaja, ich weiß, die ausführlichen old style Inhaltsangaben sind in den Klapptext umgezogen. Und das nervt mich. (Darüber wollte ich wirklich schon lang mal reden, tbh.) Wenn ich auf Bücherkauf bin, habe ich grundsätzlich siebzehn (ein Glück übertreibe ich nie) Bücher auf dem Arm und mindestens zwei zwischen den Zähnen (nie!) und dann sehe ich ein nettes Cover und interessiere mich für das Buch, weil ich ein fürchterlich oberflächlicher Mensch bin, der nur auf Cover achtet, und dann steht auf der Rückseite irgendetwas wie "Das beste Buch des Jahres" und "Ein Meisterwerk" und ich frage mich, worum genau es in "Der Geschmack von Liebe" (ein Buchtitel, den ich mir gerade an den Haaren herbeigezogen habe und den ich, falls er existieren sollte, nicht auf einem tieferen Sinn heraus gewählt habe) gehen soll und wieso es "Das beste Buch des Jahres" ist. Und dann muss ich das Buch aufklappen und es rutscht mir aus dem Umschlag und ich reiße aus versehen ein Regal bei Thalia ein, weil ich keinerlei Gleichgewichtsgefühl besitze. Und das Schlimme daran: Ich bin siebzehn Jahre alt. Ich sehe mittlerweile aus, als wäre ich ein funktionierender Erwachsener. Wenn ich Buchstapel einstürzen lasse (ich habe wirklich nervöse Hände) oder wenn ich vollkommen aus Versehen eine von diesen Lieder-Karten öffne (und bin zu neugierig für diese Welt) und dann in einer unnormalen Lautstärke "Celebration" von Kool & The Gang los geht und ich die Karte dann immer fast durch den Laden schmeiße, weil ich mich so erschrecke, ist das einfach nicht mehr süß, sondern Stoff für einen Roman über einen ziemlich awkward Teenager (tut mir leid, aber ich finde für awkward kein passendes deutsches Wort). Also, nicht das ich da generell was dagegen hätte. Ich lebe für tollpatschige Protagonisten, aber selbst einer zu sein, ist von Zeit zu Zeit anstrengend.

Ich frage mich gerade ernsthaft, wie ich von dieser Frage eigentlich zur Analyse der unkontrollierten Tollpatschigkeit meiner Person gekommen bin. Mein Kopf ist ein bisschen komisch - aber ich hatte heute einen sehr langen Tag, das entschuldigt einiges.

Also: Ja, mir sind Inhaltsangaben wichtig. Aber mittlerweile gebe ich nicht mehr ansatzweise so viel auf sie, weil sie meist an der falschen Stelle stehen. Ernsthaft, wer hat sich das überhaupt ausgedacht?!



(Bevor ich heute noch einmal beginne, über irgendwelche Musik-Karten zu reden und Thesen-Trouble - ups - sagen kann, beende ich diesen Montagsfrage-Post. Habt ihr auch so verstörende Gedanken zum Thema "Inhaltsangabe" oder seid ihr einfach ganz normale Leute, die trotzdem etwas dazu zu sagen haben? Dann werdet eure Meinung in eurem eigenen Post/in den Kommentaren los und besucht Buchfresserchens Post.)

Alles Liebe,
Antonia



** zu fertig, um heute noch Links zu machen **

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1/07/2016

Top Ten Thursday: 10 Highlights aus 2015



Hallo meine Lieben!

Nachdem ich die Aktion über die Weihnachtsfeiertage einfach mal geflissentlich ignoriert habe und stattdessen wie ein echter Draufgänger Zwiebeln für's Weihnachtsessen geschält und mir dabei eine Schnittwunde zugezogen habe (Was sich irgendwie anhört, als hätte ich in einer Messerstecherei mit einer Zwiebel gehabt. Ob das der Fall war oder ich einfach nur chronisch tollpatschig bin und fünf Meter von spitzen Gegenständen entfernt gelagert werden sollte, werden wir wohl nie herausfinden.), bin ich nun mit meinen 10 Jahreshighlights aus 2015 zurück. (Und nach einer Woche 2016 sollten die 2015-Revival-Posts damit dann auch endgültig erledigt sein. Wir werden es sehen. Momentan ertrinke ich noch in Jahresrückblicken - nicht, dass ich was dagegen hätte. Denn wie jeder weiß, ist eine meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen das Stalken von Leselisten anderer Blogger. Aber langsam reicht's mir auch damit.)

Die bisherigen Einleitungen dieses Jahr waren irgendwie noch nicht so die monströsen Wortergüsse, für die ich eigentlich berühmt und berüchtigt bin. Aber verzeiht mir. Ich hatte heute meine erste Stunde Badminton des Jahres und unser Sportlehrer begann die Stunde mit: "Badminton ist - meine persönliche Meinung - eine der anstrengendsten Sportarten.", was natürlich Mut macht, wenn man - wie ich - schon einen halben Herzinfarkt bekommt, wenn man drei Treppen unter's Dach zum Lateinraum hochkriechen muss. Und dabei bin ich weder Raucher, noch Fettleibig, noch Asthmatiker. Irgendetwas mache ich falsch. (Ein Tipp: Es ist wahrscheinlich die fehlende sportliche Betätigung in meiner Freizeit.) Jedenfalls hat mir das emotional heute den Todesstoß verpasst. Nachdem ich einen Percy-Jackson-Fangirl-Moment in meiner Lateinarbeit hatte und in Mathe eine Extremwertaufgabe an der Tafel rechnen musste, was ich ungefähr so toll finde wie Volksmusik (inklusive Helene Fischer!): nämlich gar nicht. Also. Nichts gegen Extremwertaufgaben, aber ich rechne nicht gern an der Tafel.
Badminton war im Endeffekt gar nicht so schlimm, was vielleicht daran liegt, dass wir heute nur Aufschläge geübt haben. (Aber ernsthaft, nach dem "anstrengendste Sportart" hab ich meine Freundin neben mir und irgendwie auch das Leben gefragt, wieso zur Hölle ich diesen Kurs eigentlich angewählt habe. Die Jungs im Parallelkurs machen Judo. Das wär's gewesen. Nun gut.) Wir werden sehen, ich halte euch über meine Badminton-Eskapaden auf dem Laufenden.

(Ach ja und so viel zu "Meine Einleitungen werden irgendwie immer kleiner.")


10 Highlights aus 2015


Ich hatte 2015 nicht so viel Lesestoff, mit dem ich mich privat vergnügen konnte. Ich habe für Deutsch gelesen und für Englisch und vor allem für Seminarfach (Erkenntnis: Wenn du irgendwann ein englisches Buch über mittelalterliche Gynäkologie ließt und eine halbe Minute lachen musst, weil es über dreißig Seiten über einen "wandernden Uterus" - kein Scherz - geht, weißt du, dass die Recherche läuft. Und du demnächst durchdrehst.) (Nein, ernsthaft. War auf subtile Weise doch sehr interessant.). Außerdem habe ich hier schon meine 6 Lesehighlights vorgestellt. Deshalb möchte ich euch heute 3 Dinge nennen, die ich 2015 sehr zu schätzen gelernt habe.

  1. Meine Familie
  2. Wahre Freunde
  3. Kleines Glück
           weil

  1. Diagnosen alles verändern können und es manchmal sehr gut ist, wenn sie das tun, ohne es zu tun (wenn ihr versteht, was ich meine - wahrscheinlich nicht...). Ich meine: Ihr bekommt manchmal Steine in den Weg gestellt und manchmal bekommt ihr Steine vor den Kopf geworfen, ohne in dem Moment abschätzen zu können, wie groß das Hindernis oder wie schlimm eure Platzwunde ist. Und es sind diese Momente, in denen man realisiert, dass der Stein irgendwie doch kleiner war, als man dachte, die wirkliches Glück bedeuten. Ihr werdet den Weg niemals wieder so sehen, wie zuvor, die Wahrnehmung ist für immer verändert, obwohl der Weg eigentlich gar nicht anders ist. Und die ganzen großen Steine und die kleinen, die erst mal einen viel größeren Schatten werfen, übersteht man am besten mit den Besten.
  2. Weil falsche manchmal schwer zu erkennen sind und man unheimlich dankbar sein muss, wenn man das Privileg hat, ein paar Originale zu finden. Ich habe 2015 ein paar neue Freundschaften geschlossen und ein paar alte aufgefrischt - und dieses Jahr wäre wesentlich schlimmer geworden, wenn nicht die biologisch nicht ganz korrekte Familie knuddeln und zuhören und mitfluchen würde.
  3. Gute Zitate, die richtigen Lieder, kleine Gesten. Weil man manchmal nicht die großen Lösungen, sondern Ansätze braucht, um aus einem Tief herauszukommen. Ich wurde mit kleinem Glück in den richtigen Momenten dieses Jahr wirklich überschüttet - und dem ist es zu verdanken, dass der Blog seit Ende Oktober wieder läuft, wie er sollte, und dass mein Buch wächst und wächst und wächst.

Das war heute mal eine etwas andere Liste - und ich schwöre, dass es der letzte Jahresrückblicks-Post für eine ganze Weile (so ungefähr ein Jahr) ist ;)

Alles Liebe,
Antonia


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1/05/2016

Gemeinsam Lesen #6




Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese gerade "It's kind of a funny story" von Ned Vizzini, befinde mich auf Seite 263 und habe gerade das neunundzwanzigste Kapitel begonnen.


Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


"I'm awakened by a guy in light blue scrubs taking my blood."


Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Dieses Buch macht mich gleichermaßen hoffnungsvoll und sehr traurig und mir geht Ned Vizzinis tragischer Selbstmord vor ungefähr zwei Jahren einfach nicht aus dem Kopf. Das Buch handelt von Depressionen und dem Versuch, sie unter Kontrolle zu bekommen. Ned Vizzini hat sie nicht unter Kontrolle bekommen und das lässt vieles mit sehr bitterem Beigeschmack auf der Zunge zurück. Selbst wenn der Charakter der Geschichte langsam sein Leben wieder zusammensetzt. Dem Autor ist das nicht gelungen, er hat - wie sein Protagonist - Hoffnung geschöpft und es ist trotzdem nicht besser geworden. Ich weiß nicht, ob ich damit allein bin, aber das ist beim Lesen ein sehr, sehr komisches Gefühl. Immer, wenn etwas gut läuft, denke ich "Das Buch ist autobiografisch. Es hat Aufwärts-Momente und es hat trotzdem schlecht geendet."


Lagen buchige Geschenke unter eurem Tannenbaum oder habt ihr euch vielleicht sogar selbst beschenkt?


Ich habe dieses Jahr die kompletten Monats-Gedichtbände von Reclam in einem Schuber und ein Buch mit großartigen Reden von meinen Eltern bekommen, dann "Contact" auf Englisch von meinem Bruder, "Mein Herz und andere schwarze Löcher" von meiner besten Freundin und ein Smoothie-Koch(?)buch von einer weiteren Freundin und "28 Tage" von noch einer anderen Freundin. (Ich bin also durchaus gut versorgt mit Lesestoff in's neue Jahr gestartet.)

Und nein, ich habe mir selbst kein Buch zu Weihnachten geschenkt, denn über mich würde Ende November eine "Keine Bücher vor Weihnachten kaufen"-Regel verhängt, weil "Du dir die tollen Sachen immer selbst kaufst und ich dann keine Ahnung mehr habe, was ich dir schenken soll." (Zitat Mutter).



Wenn ihr euren eigenen Senf zu eurem momentanen Lesestoff abgeben wollt (oder zu euren Weihnachtsgeschenken oder zu vollkommen anderem Zeug - hey, wir leben in einem freien Land), dann fühlt euch wie immer frei, mir einen Kommentar dazulassen oder einen eigenen Post zu schreiben und ihn hier beim Mutter-Post selbst zu verlinken ^^

Alles Liebe,
Antonia


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1/04/2016

Montagsfrage: Print oder eBook, was bevorzugst du?



Hallo meine Lieben!

Wie einige andere unglückliche Seelen in Deutschlands Bildungslandschaft war für mich heute dann auch die Ferienzeit endgültig wieder vorüber. Und natürlich tobt draußen ja jetzt auch wieder in regelmäßigen Abständen ein mittelgroßer Schneesturm. Gerade rechtzeitig, wenn ich vom Bus zur Schule und von der Schule wieder zurück zum Bus laufen muss. Jetzt bin ich allerdings wieder Zuhause und einigermaßen auf Normaltemperatur hochklimatisiert und vom Fenster aus sieht das Winterwunderland auch tatsächlich nach einem Winterwunderland aus und nicht nach Kälte und durchgewuschelten Haaren. Und was passt besser als die wöchentliche Montagsfrage von Buchfresserchen, wenn man den Blick aus dem Fenster schweifen lässt und einfach heilfroh ist, dass man heute nicht mehr raus muss? Gar nichts, meine Freunde. Absolut gar nichts. Und deshalb gibt's jetzt genau die. Also. Die Montagsfrage von Buchfresserchen. 


Print oder eBook, was bevorzugst du?


Da muss ich gar nicht lang überlegen. Ich bin das fleischgewordene Gegenteil eines Pragmatikers. Eindeutig Print. Es hat einfach einen gewissen Reiz, umgeben von Seiten mit Worten zu sein. Deshalb bin ich auch so gern in Buchhandlungen und Bibliotheken. Gedruckte Bücher sind vielleicht eines der schönsten Dinge, die ich so kenne.

Allerdings bin ich keiner dieser Menschen, der eBooks dafür bis zum geht-nicht-mehr verteufelt. Ebooks sind klasse. In vielerlei Hinsicht. Und ich empfinde es auch nicht als Zerfall der Lesekultur, wenn man statt eintausend Büchern im Regal eintausend Bücher auf dem Kindle hat. Eher als eine neue Ausprägung, die ein Teil unserer Zeit und unserer Gesellschaft und definitiv vollkommen in Ordnung ist. Und letztendlich ist es nicht wichtig, wie viel Bücher im Schrank steht, sondern wie viel gelesen und verstanden wurde - als eBook oder Print-Version. Der Rest hat lediglich Liebhaber-Wert.

Ich bevorzuge also definitiv Print-Bücher, weil ich klassisch gern mit Bleistift Notizen an den Seitenrand mache (Jaja, ich weiß, dass das auch mit eBooks geht - aber digitale Notizen haben mit Abstand nicht so viel Stil wie handgeschriebene mit Bleistift.) (Und bitte tötet mich nicht, weil ich in Bücher schreibe. Ich arbeite gern mit Dingen, die ich lese.) und das Blättern von Seiten höre und mein Bücherreal als einen Ruhepol meines Zimmers empfinde. Aber ich sehe auch, dass eBooks Vorteile besitzen, die nicht zu unterschätzen sind. Und ich verstehe jeden, der sich - ob aus preislichen oder praktischen Gründen - seinen Stoff lieber digital herunterlädt.



Wenn ihr auch eine Meinung zu diesem Thema habt, könnt ihr diese entweder in den Kommentaren hinterlassen oder selbst einen Beitrag erstellen und ihn bei Buchfresserchen ordnungsgemäß verlinken.

Alles Liebe,
Antonia


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1/03/2016

Rezension: "Lists of Note - Aufzeichnungen, die die Welt bedeuten" von Shaun Usher

Viele dieser Listen beinhalten wertvolle Ratschläge, die man sich den Rest seines Lebens zu Herzen nehmen sollte. Andere stellen überraschende historische Momentaufnahmen dar. Manche sind einfach nur ein Vergnügen zu lesen, doch für jede einzelne Liste gilt, dass sie die Welt bedeutet.

Shaun Usher

(S.17, Einleitung von Shaun Usher)



Es ist mal wieder so weit. Ich hatte über den Dezember einige Zeit, mich in geschenkten (und schon länger auf dem SuB herumkullernden) Büchern zu wälzen. (Ja, so lese ich. Ich wälze mich in Büchern, schnappe Wortgruppen auf und fügte das zu einer Geschichte zusammen. Exakt so.) Ich habe eine Vielzahl von Büchern angefangen und jetzt endlich auch mal eins komplett geschafft. Ich bin nämlich nicht lese-faul (wie die wenigen Rezensionen vielleicht vermuten lassen), sondern lese-übereifrig. Kennt ihr das? Man liest ein richtig gutes Buch und auf der Hälfte dieses Buches begegnet einem das nächste richtig gute Buch, das man natürlich auch sofort anfangen muss, und dann das nächste und man würde sie am liebsten alle auf einmal lesen und dann liest man fünf Bücher parallel und kriegt keins fertig. Das ist sozusagen mein persönlicher Lese-Dauerzustand. 

Und was wäre wohl ein besseres Fundament für eine Besserung im neuen Jahr, als ein Buch über Listen zu lesen? Chaos-bekämpfende, wundervolle, lustige, tiefgründige, herrliche, überraschende, inspirierende, aber vor allem - im Gegensatz zu meinen Lesegewohnheiten - strukturierte Listen. Ich habe das Buch nicht unbedingt mit dem Hintergedanken, die Liebe zu To-Do-Listen zu entdecken, gekauft - aber letztendlich ist eine solche Hommage an die Aufzählung ein durchaus passendes Buch für eine Rezension zum Jahresbeginn. Also, ihr ganzen Gute-Vorsätze-Vorsetzer, die ab Mitte Januar dann doch nicht mehr ins Fitnessstudio gehen (ich fühle mit euch, keine Angst): Hier kommt die geballte Power an To-Do-Listen und aufgelisteten Lebensweisheiten. Und überraschend viele andere Dinge.


Die Fakten


Was ist das für ein Buch?
Bildquelle: Amazon
* ein Listen-Sammelsorium der Extraklasse
* ein sehr inspirierendes
* Sachbuch

Wer hat's geschrieben?
* Berühmte, Berüchtigte und ganz Gewöhnliche
* zusammengetragen wurden die Listen aber von Shaun Usher

Wann veröffentlicht?
* 2014 in England
* 2015 in Deutschland

Wo wurde es veröffentlicht?
* Wilhelm Heyne Verlag (Deutschland)
* Canongate Books Ltd. (England)

Wie viel kostet der Stoff?
* 34,99€

Will haben?


Der Inhalt


Menschen halten ihre Gedanken, Pläne und Aufgaben bereits seit Urzeiten in Listenform fest. Sie sind die Kurzfassung all der Dinge, die uns wichtig sind: unsere Hoffnungen und Träume; Vorlieben und Abneigungen; Richtlinien für das Leben und die Liebe; Aufzeichnungen unserer Gedanken und Erinnerungen an die Dinge, die wir noch erledigen wollen, bevor wir sterben.
Nach seinem Weltbestseller Letters of Note hat Shaun Usher erneut die Archive dieser Welt durchstöbert, um die ungewöhnlichsten und großartigsten Listen der Weltgeschichte zusammenzustellen, von der Antike bis in die heutige Zeit. Die Sammlung reicht von einer To-do-Liste von Leonardo da Vinci über Charles Darwins Aufzeichnungen über die Vor- und Nachteile einer Ehe bis zu Marilyn Monroes Liste der Männer, mit denen sie gern eine Nacht verbringen würde. Lists of Note bietet überraschende Einblicke in all die Dinge, die unser Leben menschlich machen.


(c) Shaun Usher "Lists of Note - Aufzeichnungen, die die Welt bedeuten", Wilhelm Heyne Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH 


Der Autor


Bei Shaun Usher bin ich sozusagen Lese-Wiederholungstäter. Vor einem halben Jahr habe ich mit großer Begeisterung Letters of Note - Briefe, die die Welt bedeuten gelesen und sehr positiv rezensiert (hier). Shaun Usher bloggt über interessante Briefe (www.lettersofnote.com) und über interessante Listen (www.listsofnote.com) und hat seine Blogeinträge nun schon in insgesamt drei englischsprachige - und zwei ins Deutsche übersetzte - Bücher gepackt. Zusammengefasst haben wir also hier den am meisten in Archiven herumlungernden Autor der Moderne und was soll ich sagen? Der Mann macht seine Sache durchaus gut.


Die Rezension



Ich muss ehrlich sagen, dass ich bei diesem Buch mit einer durchaus hohen Erwartung herangegangen bin, was es natürlich nicht immer einfach mit dem Mögen macht. Ich habe vor einem halben Jahr das Erstlingswerk Letters of Note geschenkt bekommen und war von den großartigen Briefen so begeistert, dass ich mir Lists of Note sofort gekauft habe, als es erschienen ist. Nun bieten Briefe aber durchaus mehr literarisches Potenzial, was ich bei Letters of Note ja gerade so geschätzt habe, und die ersten Listen von Lists of Note konnten mich auch nicht so wirklich überzeugen. »Schade«, dachte ich also, »wird wohl an Letters of Note nicht im geringsten herankommen.«

Aber was soll ich sagen? Weit gefehlt. Gute Liebesgeschichten beginnen ja auch nicht gleich auf der ersten Seite (aber auch nicht unbedingt auf der letzten, wenn ihr versteht, was ich meine). Sagen wir mal, gute Liebesgeschichten beginnen so auf Seite 14. (Und das schreibe ich nicht im geringsten, weil die Liebesgeschichte in meinem Buch auf Seite 14 beginnt. Nein, überhaupt nicht. Nicht mal ein Filzelchen.) (Okay, vielleicht schon.) Die Liebesgeschichte von Lists of Note und mir begann auf Seite 39 - ausgerechnet mit Benjamin Franklins Wörterbuch eines Trinkers. Wer hätte es gedacht, dass gerade mich Synonyme für Trunkenheit glücklich machen. Aber zu meiner Verteidigung: Ein Synonym war »Er ist ein bisschen Krokus.« und ich glaube, ich habe fünf Minuten nicht mehr aufhören können zu lachen. 

Aber genau wie gute Liebesgeschichten (ich schlachte diesen Vergleich jetzt noch bis zum Ende aus, stellt euch drauf ein) gibt es eine Vielzahl liebenswerte Etappen, die die Liebesgeschichten-Stimmung so richtig anheizen. Ich habe mir in diesem Buch nicht weniger als 34 Listen markiert, die ich herausragend fand. Und da waren nicht mal alle dabei, die ich an sich lesenswert fand. Das waren sozusagen die 5-Sterne-Listen. 34. 34. (Meine Markier-Streifen haben sich eindeutig verdünnisiert.) Ich kann euch nicht genau sagen, welche Liste mich am meisten fasziniert hat, weil ich wirklich sehr, sehr viele Listen sehr, sehr toll fand. Lovecrafts unheimliche Ideen von H.P. Lovecraft haben mich schon irgendwie abgeholt - obwohl ich die erste Seite nicht so gut fand, aber die Liste ging über 10  (!!!) Seiten (!!!) und war der pure Wahnsinn. Im wortwörtlichsten und positivsten Sinne. Das kann natürlich nur mir so gehen, weil ich selbst schreibe und gute Ideen, die einem eigene Denkanstöße über Dinge geben, sehr zu schätzen weiß, aber ich hatte nach dieser Liste wirklich das Bedürfnis, etwas von H.P. Lovecraft zu lesen. Und wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich sobald das Wort "Horror" aufkommt, schon weiche Knie bekomme.
Ebenfalls großartig fand ich Die Eigenschaften eines kultivierten Menschen von Anton Tschechow - einen Appell an seinen alkoholkranken und gescheiterten Bruder -, Das Kopfkissenbuch von Sei Shōnagon und J'aime, je n'aime pas von Roland Barthes. Aber, wie bereits gesagt, ist die Liste meiner Lieblingslisten (oh that irony) noch sehr viel länger.

Nun ist die Frage allerdings, wieso man ein Buch über Listen lesen sollte. Listen gibt es schließlich kostenlos, irgendwo, immer, von jedem. Wieso sollte ich mir also eine To-Do-Liste von Johnny Cash anschauen und dafür noch so eine lächerlich hohe Summe für ein Buch bezahlen? Meine Meinung: Weil das, was dieses Buch bietet, eindeutig Tiefgang hat. Man kann sich in den strukturierten Gedanken dieser vielen, wirklich intelligenten Menschen verlieren und wieder finden. Wer gern denkt, bekommt hier Anstöße, wer nicht gern denkt - na ja, sollte sich vielleicht über sein Leben ein paar Gedanken machen. Es bringt nichts, sich dieses Buch zu kaufen und sich dann nicht darauf einzulassen. Man muss ein bisschen fallen, um von den Gedanken gefangen zu werden. Aber genau dieses Gefangen-Werden von Gedanken macht das Buch wertvoll - weshalb man es eindeutig lesen sollte. (Im Übrigen: wenn ich in dieser Beziehung entweder zu Letters of Note oder zu Lists of Note raten müsste, würde ich immer noch zu Letters of Note tendieren, aber wenn man drauf steht, sich von alten und neuen Ideen und Gedanken, die Menschen mit ihren eigentlich "nebensächlichen" Dokumenten wie Briefen oder Listen in die Welt hinausschicken, inspirieren zu lassen, dann kauft euch beide.) (Und wenn ihr euch nur eins von beiden oder keins von beiden leisten könnt oder wollt, dann besucht www.listsofnote.com und www.lettersofnote.com - dort könnt ihr die kurierten Dokumente auf Englisch lesen. Ganz kostenlos.) (Aber das Buch ist sehr, sehr schön. Und wenn ihr Liebhaber von sehr, sehr schönen Büchern seid, dann kauft es euch.) (Ich meine es ernst, meine Freunde, ihr werdet es nicht bereuen.)


Links zum Weiterlesen


» letzter Post [D E Z E M B E R - Weihnachten, gute Vorsätze, Silvester'party']
» letzte Rezension [Malala - Meine Geschichte von Malala Yousafzai]
» Rezension Letters of Note - Briefe, die die Welt bedeuten 

» www.listsofnote.com
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Alles Liebe,
Antonia

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1/01/2016

D E Z E M B E R - Weihnachten, gute Vorsätze und Silverster'party'

Hallo meine Lieben! 

Nachdem ich von meiner alljährlichen Familien-Rundreise überstanden und mit Kuchen vollgestopft wieder Zuhause auf mein Bett gekullert bin, möchte ich mich am ersten Tag einer zweiwöchigen Periode, in der ich falsche Jahreszahlen auf meine Arbeiten schreibe, noch einmal kurz zwischenmelden, ein bisschen über den vergangenen Monat sinnieren und einen etwas ausführlicheren Ausblick auf das kommende Jahr, meine Vorsätze und deren Umsetzung geben.


Der Monatsrückblick


Hach, wie schnell war er dieses Mal mal wieder (Mal mal - man merkt, hier schreibt eine literarisch bewanderte Person) vorbei, der gute Dezember. Normalerweise ist ja die Zeit bis Weihnachten immer ein langes und ungeduldiges Warten auf Geschenke und den Vorwand, Entenbraten zu essen, bis man das Bedürfnis hat, sich zu übergeben (Beziehungsweise Gnocchi und Pilze, wenn man wie ich von Haus aus Pflanzenfresser ist.) (Habe ich schon mal erwähnt, dass mir die Bezeichnung "Pflanzenfresser" für einen Vegetarier unheimlich gut gefällt, weil ich mich dann immer wie ein Dinosaurier fühle? - Also im positivsten Sinne.) - aber dieses Jahr war alles anders. (Das hört sich jetzt ein bisschen wie die Einleitung von Avatar an, aber die Feuernation hat hier rein gar nichts attackiert und auch sonst war mein Dezember wesentlich unspektakulärer.)

Also. Ich hatte ja bis zwei Tage vor Weihnachten Schule (und nach Silvester nur noch das Wochenende - das Kultusministerium klaut mir also eine halbe Woche Ferien, vielen Dank auch.) und auch wenn der Dezember - den Oberstufen-Umständen entsprechend - wesentlich entspannter war als die Monate zuvor (*hüstel* Kursarbeiten *hüstel* Seminarfach *hüstel*), war ich bis in die letzte Woche ganz schön beschäftigt und demnach gar nicht in der Lage, wirklich Langeweile zu bekommen. Dann ist meine Mutter pünktlich zu Ferienbeginn vollausgefallen und so zog sich das dann mit der Beschäftigung bis zum Ende des Monats hin. Und Schwups war Weihnachten. Und Silvester. Und Neujahr. 

Meine Weihnachtsfeiertage waren sehr schön familiär und gemütlich, obwohl ich mir beim Zwiebel-Schneiden für's Weihnachtsessen eine mittelschwere Kriegsverletzung am linken Mittelfinger zugezogen habe. Ein Glück bin ich ja kein Hypochonder, der am Tag danach einen schwarzen Rand an der Schnittstelle entdeckt hat und daraufhin am liebsten ins Krankenhaus gefahren wäre, weil die Wunde sich ja entzündet haben könnte und der Finger jetzt abfault. Ein Glück. (Der Dialog, den meine Mutter und ich deshalb hatten, war wirklich göttlich. Ich: "Mutti, kannst du dir meinen Finger mal angucken, ich glaube da stimmt irgendetwas nicht." Mutter (ausgebildete Krankenschwester): "Antonia, das ist Grint. Da ist alles in Ordnung." Ich: "Oh, da bin ich aber froh." Mutter: "Du bist ein echter Hypochonder." Vater (kommt irgendwo her): "Zeig mal her den schwerverletzten Finger. Ja, ganz schlimme Wunde.")

Silvester war ebenfalls mehr als entspannt. Mein Bruder und ich waren Zuhause, haben Pizza gegessen, Filme geschaut und, gemäß unserer jährlichen Tradition, Mitternacht verpasst und erst eine halbe Stunde zu spät festgestellt, dass wir den Jahresumbruch verpasst haben. Wenn das nicht mal eine harte Party-Nacht ist, dann weiß ich auch nicht. (Dieser Moment, wenn man mit siebzehn Jahren, auf der Hochphase der Sturm-und-Drang-Zeit, tatsächlich drei Stunden eher ins Bett geht als die eigenen Eltern. Amerikanische Teenager-Filme haben mir da eindeutig andere Erwartungen gegeben.) (Aber ich bin auch überhaupt keine Party-Nudel.) (Was man vielleicht an dem Wort "Party-Nudel" merkt...)

Schreibtechnisch lief es diesen Monat sowohl für's Buch als auch für den Blog durchaus gut. Ich habe endlich mal wieder an meiner eigentlichen Geschichte gearbeitet und eine ganz ordentliche Post-Zahl zustande gebracht. Außerdem ist die 60-Follower-Marke seit ein paar Tagen geknackt und mit über 13000 Seitenaufrufen ins neue Jahr zu starten hat auch so seinen Charme. 


Der Monatsausblick


Diesen Monat lohnt sich aufgrund der obligatorischen Neujahrs-Vorsätze ein Monatsausblick eindeutig. Nur, dass ich tatsächlich schon den Dezember über mit der Umsetzung meiner Ziele begonnen und bisher schon einiges geschafft habe. Jaja. Ich habe mich nämlich letzten Monat nicht nur wesentlich gesünder ernährt (trotz Feiertage!), sondern war heute auch schon ganz schön aktiv für den Blog.

Aufmerksame Leser haben vielleicht schon bemerkt, dass ein LovelyBooks-Banner mit meinem Lesefortschritt irgendwie auf der Seite aufgetaucht ist und die Hobby-Detektive unter euch werden nun bereits ahnen, was das bedeutet. Ja, ich, Antonia Leise, habe mir nach eineinhalb Jahren Blogger-Dasein auch einen Account bei LovelyBooks angelegt. Den ihr hier übrigens besuchen könnt. Ich fuchse mich momentan noch ein bisschen durch, aber bisher gefällt es mir ganz gut. (Außerdem nehme ich dieses Jahr über LovelyBooks an der Themen-Lesechallenge teil. Mal sehen, wie erfolgreich die wird. Aber ich bin guter Dinge.)

Des weiteren hat Lauter&Leise nun auch endlich eine Facebook-Seite (ebenfalls seit heute, ich war aber auch fleißig), die ihr hier besuchen könnt.

Weiter für diesen Monat geplant ist die Fertigstellung eines Grobkonzepts für das neue Blogdesign, was hoffentlich zeitnah dann auch umgesetzt werden kann (aber auf jeden Fall vor der Leipziger Buchmesse dieses Jahr) und alles, was damit einher geht. Also Logo, eigene URL und so weiter und so weiter. Wird ein bisschen Arbeit, aber ich freu mich schon sehr auf das Ergebnis ^^

Der Januar wird für mich relativ anstrengend, weil ich in drei Wochen Kolloquium habe (also die Präsentation meiner Seminarfach-Arbeit) und ab nächste Woche dann mein letztes Schulhalbjahr für immer startet. Ich hoffe, dass ich den Blog zwischendurch geschaukelt bekomme, bin aber eigentlich guter Dinge, dass das was wird. Alles eine Frage der richtigen Organisation und so weiter. 



Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt darauf, was der neue Monat und das neue Jahr alles so mit sich bringt und verspreche euch, wenn ich diesbezüglich mehr weiß, auf dem Laufenden zu halten. Bis dahin wünsche ich euch aber allen noch einen guten Rest vom ersten Tag des Jahres und Erfolg für die restlichen 24-Stunden-Abschnitte davon :)

Alles Liebe,
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