1/07/2016

Top Ten Thursday: 10 Highlights aus 2015



Hallo meine Lieben!

Nachdem ich die Aktion über die Weihnachtsfeiertage einfach mal geflissentlich ignoriert habe und stattdessen wie ein echter Draufgänger Zwiebeln für's Weihnachtsessen geschält und mir dabei eine Schnittwunde zugezogen habe (Was sich irgendwie anhört, als hätte ich in einer Messerstecherei mit einer Zwiebel gehabt. Ob das der Fall war oder ich einfach nur chronisch tollpatschig bin und fünf Meter von spitzen Gegenständen entfernt gelagert werden sollte, werden wir wohl nie herausfinden.), bin ich nun mit meinen 10 Jahreshighlights aus 2015 zurück. (Und nach einer Woche 2016 sollten die 2015-Revival-Posts damit dann auch endgültig erledigt sein. Wir werden es sehen. Momentan ertrinke ich noch in Jahresrückblicken - nicht, dass ich was dagegen hätte. Denn wie jeder weiß, ist eine meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen das Stalken von Leselisten anderer Blogger. Aber langsam reicht's mir auch damit.)

Die bisherigen Einleitungen dieses Jahr waren irgendwie noch nicht so die monströsen Wortergüsse, für die ich eigentlich berühmt und berüchtigt bin. Aber verzeiht mir. Ich hatte heute meine erste Stunde Badminton des Jahres und unser Sportlehrer begann die Stunde mit: "Badminton ist - meine persönliche Meinung - eine der anstrengendsten Sportarten.", was natürlich Mut macht, wenn man - wie ich - schon einen halben Herzinfarkt bekommt, wenn man drei Treppen unter's Dach zum Lateinraum hochkriechen muss. Und dabei bin ich weder Raucher, noch Fettleibig, noch Asthmatiker. Irgendetwas mache ich falsch. (Ein Tipp: Es ist wahrscheinlich die fehlende sportliche Betätigung in meiner Freizeit.) Jedenfalls hat mir das emotional heute den Todesstoß verpasst. Nachdem ich einen Percy-Jackson-Fangirl-Moment in meiner Lateinarbeit hatte und in Mathe eine Extremwertaufgabe an der Tafel rechnen musste, was ich ungefähr so toll finde wie Volksmusik (inklusive Helene Fischer!): nämlich gar nicht. Also. Nichts gegen Extremwertaufgaben, aber ich rechne nicht gern an der Tafel.
Badminton war im Endeffekt gar nicht so schlimm, was vielleicht daran liegt, dass wir heute nur Aufschläge geübt haben. (Aber ernsthaft, nach dem "anstrengendste Sportart" hab ich meine Freundin neben mir und irgendwie auch das Leben gefragt, wieso zur Hölle ich diesen Kurs eigentlich angewählt habe. Die Jungs im Parallelkurs machen Judo. Das wär's gewesen. Nun gut.) Wir werden sehen, ich halte euch über meine Badminton-Eskapaden auf dem Laufenden.

(Ach ja und so viel zu "Meine Einleitungen werden irgendwie immer kleiner.")


10 Highlights aus 2015


Ich hatte 2015 nicht so viel Lesestoff, mit dem ich mich privat vergnügen konnte. Ich habe für Deutsch gelesen und für Englisch und vor allem für Seminarfach (Erkenntnis: Wenn du irgendwann ein englisches Buch über mittelalterliche Gynäkologie ließt und eine halbe Minute lachen musst, weil es über dreißig Seiten über einen "wandernden Uterus" - kein Scherz - geht, weißt du, dass die Recherche läuft. Und du demnächst durchdrehst.) (Nein, ernsthaft. War auf subtile Weise doch sehr interessant.). Außerdem habe ich hier schon meine 6 Lesehighlights vorgestellt. Deshalb möchte ich euch heute 3 Dinge nennen, die ich 2015 sehr zu schätzen gelernt habe.

  1. Meine Familie
  2. Wahre Freunde
  3. Kleines Glück
           weil

  1. Diagnosen alles verändern können und es manchmal sehr gut ist, wenn sie das tun, ohne es zu tun (wenn ihr versteht, was ich meine - wahrscheinlich nicht...). Ich meine: Ihr bekommt manchmal Steine in den Weg gestellt und manchmal bekommt ihr Steine vor den Kopf geworfen, ohne in dem Moment abschätzen zu können, wie groß das Hindernis oder wie schlimm eure Platzwunde ist. Und es sind diese Momente, in denen man realisiert, dass der Stein irgendwie doch kleiner war, als man dachte, die wirkliches Glück bedeuten. Ihr werdet den Weg niemals wieder so sehen, wie zuvor, die Wahrnehmung ist für immer verändert, obwohl der Weg eigentlich gar nicht anders ist. Und die ganzen großen Steine und die kleinen, die erst mal einen viel größeren Schatten werfen, übersteht man am besten mit den Besten.
  2. Weil falsche manchmal schwer zu erkennen sind und man unheimlich dankbar sein muss, wenn man das Privileg hat, ein paar Originale zu finden. Ich habe 2015 ein paar neue Freundschaften geschlossen und ein paar alte aufgefrischt - und dieses Jahr wäre wesentlich schlimmer geworden, wenn nicht die biologisch nicht ganz korrekte Familie knuddeln und zuhören und mitfluchen würde.
  3. Gute Zitate, die richtigen Lieder, kleine Gesten. Weil man manchmal nicht die großen Lösungen, sondern Ansätze braucht, um aus einem Tief herauszukommen. Ich wurde mit kleinem Glück in den richtigen Momenten dieses Jahr wirklich überschüttet - und dem ist es zu verdanken, dass der Blog seit Ende Oktober wieder läuft, wie er sollte, und dass mein Buch wächst und wächst und wächst.

Das war heute mal eine etwas andere Liste - und ich schwöre, dass es der letzte Jahresrückblicks-Post für eine ganze Weile (so ungefähr ein Jahr) ist ;)

Alles Liebe,
Antonia


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Kommentare:

  1. Guten Morgen Antonia!

    Ja, das ist mal ein etwas anderer Post, aber auf jeden Fall drei Dinge, auf die man immer sehr acht geben sollte ♥

    Ich hab bei deinen Lesehighlights reingeschaut, kenne davon aber leider kein einziges ... von Percy Jackson hatte ich mal in den ersten Band reingeschnuppert, das war aber eher nichts für mich ^^

    Liebste Grüße, Aleshanee
    Meine Jahreshighlights

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  2. Na, solange der Finger noch dran ist... ;) Meine Mutter hat sich Weihnachten auch senkrecht die Daumenkuppe aufgesäbelt, alle so: "Das muss genäht werden!" Mama so: "Was ein Blödsinn!" Vier Mal ist das Ding über die Feiertage wieder aufgegangen, Mama nach neun Tagen: "Also wenigstens ein Klammerpflaster hätte wohl doch draufgemusst!". :/ *g*

    Und joah, Lehrer.... damals bei uns, erstes Mal Matheunterricht zum Abi hin, unser Lehrer hat uns begrüsst mit: "Ja, jetzt sitzen Sie also hier mit mir in diesem Raum und haben schon den ersten Riesenfehler begangen: Sie haben Mathematik nicht als Leistungskurs gewählt; nun gut, dann müssen Sie halt nun schauen, wie aus Ihnen jemals noch was Anständiges werden soll." :D
    (An der Tafel vorrechnen fand ich auch immer ganz übel, erst recht, weil im Mathe-LK noch nichtmal was Nicht-Anständiges aus mir geworden wäre und bei mir richtige Lösungen immer mehr so mehr gut geraten als auch nur schlecht gerechnet waren. *lol*)

    LG,
    Tanja

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  3. Hallo Antonia,

    du hast Recht, man sollte sich auf wesentliche Dinge besinnen. Und manchmal helfen schlimme Dinge dabei, genau diese klarer zu sehen.

    Herzliche Grüße
    Julia

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    1. PS: Falls du mal bei meinem Blog vorbeischauen möchtest, ist hier meine TTT Liste: http://zauberfeder.blogspot.com/2016/01/ttt-buchhightlights-aus-2015.html ! :)

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Danke, dass ihr durch eure Kommentare aktiv zum Training von Antonias Sprunggelenken beitragt. Sollte sie nach eurem Kommentar länger nichts posten, liegt es nahe, dass sie sich beim Rückwärts-Flick-Flack nach dem Entdecken einen Wirbel ausgerenkt hat.

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