12/02/2015

N O V E M B E R - NaNoWriMo15, Pläne für den Dezember, Literaturwettbewerbe

Hallo meine Lieben!

Es kommt mir irgendwie wie eine halbe Ewigkeit vor, dass ich das letzte Mal einen Monats-Update gemacht habe. Beziehungsweise: Es ist schon eine halbe Ewigkeit her. Also eine Blog-Ewigkeit. Als dieses kleine Stück Internet nämlich noch in seinen Babyschuhen war, habe ich ganz klischeehaft auch Monatsrückblicke gemacht. Oder besser gesagt: Ich habe genau einen einzigen Monatsrückblick gemacht. Einen. Verdammten. Rückblick. Man merkt eindeutig, dass ich mit dieser Art von Post irgendwie nicht so viel Spaß hatte :DD 

Aber da momentan relativ viel in meinem Leben und auf dem Blog passiert, habe ich mich dazu entschieden, diese ganze Rückblicks-Sache erneut und dieses Mal ein bisschen anders aufzuziehen. Früher war es eine Aufzählung, jetzt ist es ein - ich kann gar nicht glauben, dass ich das jetzt ankündigen kann - zusammenhängender Text. Ernsthaft, ich hab Gänsehaut. Ehrlich. Gänsehaut. Von Stichpunkten zu Sätzen, man möchte sich vor Rührung glatt in John Green-Zitaten wälzen. (Falls ihr wirklich das Bedürfnis habt, könnt ihr das übrigens hier tun - das sind meine Lieblingszitate aus "Das Schicksal ist ein mieser Verräter".) Aber meine Einleitung sprengt - obwohl sie, man sehe und staune, ausnahmsweise mal nicht vollkommen zweckentfremdet wird und ich bisher noch nicht ein Mal über Harry Potter geschrieben habe (SIRIUS IST NICHT TOT!) (Und hinweg ist der gute Ansatz...) - schon wieder eindeutig den Rahmen. Deshalb kommt jetzt mein Monatsrückblick. Und zwar im Blocktext. BÄÄM! (Ich mache mich gerade über Wichtigkeit der Textform lustig, dabei ist das wirklich wichtig und bringt vollkommen unterschiedliche Stimmungen rüber. Wieso ist das jetzt anmerke, weiß ich selbst nicht so genau, weil es wahrscheinlich niemanden juckt. ABER MICH JUCKT ES! TEXTFORMEN SIND VERY WICHTIG! UND SIRIUS LEBT!) 


Der Monatsrückblick


Nachdem der Oktober so legendär scheiße war (ja, muss man einfach so sagen - aber irgendwie ging es nicht nur mir so, sondern vielen Menschen, die ich über den Oktober habe sprechen hören) (Niemand liebt Oktober.) (Ich habe nicht gerade einen Titel von Antonia Michaelis geklaut und "November" durch "Oktober" ersetzt...) (Ganz und gar nicht.) konnte der November für mich - gelinde gesagt - wirklich nur besser werden. Also, ernsthaft. Der Oktober wäre nicht mal zu topen (bzw. zu unterbieten) gewesen, wenn mein gottverdammtes Bücherregal mit meinem Bett nach Mexiko durchgebrannt wäre. Und das würde voraussetzen, dass meine Möbelstücke lebendig werden. Also, dass ich zuvor bereits leergedreht bin oder Zeugin wahrer Magie würde - beides wäre schlecht, weil erstens: verrückt werden nicht lustig ist oder zweitens: für verrückt gehalten zu werden, weil man behauptet, das Bücherregal sei mit dem Bett abgehauen, noch viel, viel, viel unlustiger ist. Aber wo war ich eigentlich? Ach genau, ein Oktober, nach dem jeder November wie Sommerferien aussieht. 

Aber auch ohne einen miserablen Oktober (der dank der lieben Lena von Lena Liest doch noch ein ganz passables Ende genommen hat) war der November mehr als in Ordnung. Ich habe meine stressige Schul-Phase irgendwie überlebt (fragt nicht, wie), nebenbei doch verhältnismäßig regelmäßig und mit sehr viel Freude am Blog geschrieben und das Einzige, was nicht hundert prozentig tutti war, war der NaNoWriMo, beziehungsweise das numerische Wort-Ergebnis. 

Wo ich auch schon bei meinem ersten großen Thema wäre: Der NaNoWriMo 2015 und wie er gelaufen oder eher: wie er nicht gelaufen ist. Das hört sich jetzt im ersten Moment ein bisschen dramatischer an, als es eigentlich war. Ich finde mein Ergebnis von gut 4 000 Wörtern zwar auch nicht sehr prickelnd, aber ich habe angefangen zu schreiben, nachdem ich im Oktober in einem sehr, sehr tiefen Loch versunken war. Und das allein ist manchmal mehr wert als die Worte, in denen man die Aktion zählt. Das soll natürlich keine Entschuldigung sein. 4 000 Wörter ist einfach nicht gut und auch weit unter dem, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte, aber ich habe tatsächlich einige Erfahrungen aus der Aktion mitgenommen und bin sehr zuversichtlich, dass ich im Dezember mehr Erfolg mit dem Ziel des Fertig-Werdens haben werde.
Ich will mich nicht noch mehr unter Druck setzen, als es der Rest meines Lebens sowieso schon übernimmt. Ich mache gerade Abi, habe gerade eine stressige Klausuren-Phase hinter mir und Schreiben ist nun mal eine Tätigkeit, auf die man sich mit sehr viel Ruhe und Konzentration einlassen muss. Und da hat mir die Muße neben der Schule einfach zu oft gefehlt. Aber ich habe für mich festgestellt, dass es mir enorm hilft, wenn ich mich via Blogpost ein Mal die Woche kontrollieren kann. Und genau deshalb werde ich diese NaNoWriMo-Post-Geschichte im Dezember fortführen. Jeden Sonntag im Dezember (Dienstag klappt zeittechnisch bei mir nicht so gut, deshalb habe ich es jetzt verlegt) kommt also in der "writerslife"-Kategorie ein Updatepost zum momentanen Schreib-Fortschritt. Ob ich das im neuen Jahr so weiterführen werde, kann und will ich noch gar nicht sagen. Das werde ich dann am Ende des Monats sehen, also seid gespannt. 

Bei den Schreib-Updates hört aber meine Planung für den Dezember noch nicht auf. Ich möchte diesen Monat weiter so gut es geht fast täglich bloggen und habe mir dafür einige feste Formate überlegt, die gerade in die Weihnachtszeit gut passen. Am Samstag kommt ein erster Post zur Vorweihnachtszeit, danach gibt es jeden Mittwoch bis Weihnachten Tipps und Tricks rund um die schönste Zeit des Jahres. (Das hört sich an, wie eine ganz, ganz miese Werbung, mit der Zielgruppe Frauen ab Mitte 40 - Ich wäre ein großartiger Klischee-Werbetexter xD) Rezensionen sind bisher jeden Freitag geplant. Und ich hoffe, dass ich diese Regelmäßigkeit zumindest im Dezember durchhalten kann. Schule tötet Zeit und so weiter.

Ansonsten werde ich im Dezember weiter an die Schreibwettbewerbs-Arbeit gehen, nachdem ich im November damit überraschend mal Erfolg hatte. (Ich erwähne hier einfach viel zu selten, dass ich vor einer Woche einen echten und ganz und gar nicht erkauften Preis für ein Essay erhalten habe und deshalb immer noch ganz aus dem Häuschen bin :D) Das war auch irgendwie mein persönliches Monats-Highlight, neben der Tatsache, dass ich fast schon vorbildlich gebloggt habe. Und dass ich viel im Kino war (ich liebe Kino). Und dass ich wieder den Kontakt zu ein paar lieben Menschen aufnehmen konnte. Und dass ich bereits alle meine Weihnachtsgeschenke pünktlich (!) gekauft habe. Ja, der November war schon irgendwie schwer in Ordnung. Bin mal gespannt, was der Dezember so bereit hält. Zumal ich in der Vorweihnachtszeit Bücher-Kauf-Verbot habe und deshalb auf Entzug lebe. Jedenfalls die nächsten 22 Tage. (WHOOP! IN 22 TAGEN IST WEIHNACHTEEEEEEEEN!)



Jetzt muss ich mich jedenfalls erst mal ein bisschen an meinen Latein-Vortrag und meine Latein-Vokabeln setzen (bei Latein muss ich jetzt immer an meine bloggende Leidensgenossin Sally denken, die übrigens nicht nur wesentlich erfolgreicher beim NaNoWriMo war, sondern auch einen sehr empfehlenswerten Blog besitzt, den ihr hier besuchen könnt).
Ich hoffe, dass euer November ungefähr genauso gut wie meiner war und ihr einigermaßen entspannt in die Vorweihnachtszeit starten konntet. Für heute bin ich jedenfalls erst mal over and out. Wünsche euch das Beste für den kommenden Monat!


Alles Liebe,
Antonia 



Links zum Weiterlesen


» letzter Post [Montagsfrage: Liest du auch Bücher, die nicht aktuell sind, aber nicht zu den Klassikern zählen?]
» letzter Updatepost [Juli 2014 (xD)]

» Lauter&Leise auf Twitter

Kommentare:

  1. Sally Antoniae salutem dicit.
    (Das klingt falsch und sieht falsch aus. Aber ich habe es versucht.)
    Wie lange ist mein letzter Kommentar bei dir her? Es kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit. Aber egal. Hier bin ich wieder mit vielen, vielen Worten und mehr oder weniger endlosen Kommentaren.
    Ich schreibe liebend gerne Monatsrückblicke. Dann habe ich denn perfekten Überblick über meine Produktivität (Was manchmal ein wenig deprimierend ist) und ja, ein Post kommt dann mindestens einmal im Monat.
    JA SIRIUS LEBT. In Teil 1-5.
    Wenn mein Bücherregal je mit meinem Bett durchbrennt...ich würde mich wohl in eine Anstalt einweisen lassen. Nicht, weil meine Möbel lebendig wären. Sondern weil ich den Schmerz, von meinen besten Freunden getrennt zu sein, nicht aushalten würde.
    4.000 Wörter ist doch ganz ordentlich, wenn man in einer stressigen Phase steckt. Ich freue mich auf die Schreib-Updates! Und auch auf die anderen erwähnten Posts.
    Der Preis war bei deinem Schreibstil auch total verdient (ich kenne zwar deinen Beitrag nicht, aber er ist toll. Das sagt mir mein neununddreißigster Sinn.)
    Ich fühle mich sehr geehrt, in deinem Post erwähnt zu werden. Und dann werde ich auch noch als empfehlenswert dargestellt. Vielen Dank!
    Mein Dezember wird nicht so entspannt, aber es könnte wesentlich schlimmer sein. Eine Lateinarbeit, aber nachdem ich endlich einmal die Arbeit davor zurückbekommen habe, gehe ich da etwas (und mit etwas meine ich so gut wie gar nicht) entspannter an die Sache ran. Es ist ja auch noch Zeit. Ich mache mir noch nicht mal Gedanken ums Lernen. (Gelogen. Ich habe jetzt schon keine Lust darauf.)
    Viel Spaß mit den wundervollen Vokabeln und natürlich auch viel Glück!
    Vale!
    Sally


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    1. Und allein der Versuch zählt! (Außerdem ist Latein eine tote Sprache. Es gibt also keine Einheimischen, die das lesen und darüber den Kopf schütteln könnten - und das finde ich sehr beruhigend :D)

      Ich glaube, dass ich langsam aber sicher auch ein Freund von Monatsrückblicken werde. Mal sehen, ob sich das jetzt in einer netten Regelmäßigkeit bei mir im Blog durchsetzt - man darf aber davon ausgehen.

      UND AUCH DANACH! (Warum auch immer er dann plötzlich nicht mehr aufgetaucht ist... Sehr mysteriös. Gestorben ist er jedenfalls nicht.)

      Das mit den "4000 Wörter ist doch ganz ordentlich" ist sehr lieb gesagt, aber ich finde die Zahl trotzdem ein bisschen deprimierend xD - stressige Phase hin oder her. Nun gut, vielleicht komme ich ja im Dezember zu Potte :D (irgendwann wird das noch mal was mit mir und dem fertigen Buch xD)

      Dezember ist bei mir jetzt eigentlich nur noch eine Woche unentspannt und dann ist Notenschluss und das erste Halbjahr Geschichte (die 12. Klasse ist wiiiiiirklich sehr kurz...) - deshalb habe ich ja die Hoffnung, im Dezember sowohl Blog- als auch Büchertechnisch ein bisschen was reißen zu können. Wenn ich heute fertig gebloggt habe (oder auch dazwischen), muss ich jedenfalls für meine letzte Geschichtsarbeit und eine mündliche Vokabelkontrolle lernen... Und einen Lateinvortrag machen... Und eine fette Mathe-Hausaufgabe. Mensch, Mensch, Mensch. Das wird ein sehr langer Abend heute xD

      Alles Liebe,
      Antonia

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  2. Der November war wirklich ziemlich OK. Naja...ich hab mir letzte Woche in Sport(hoch lebe Basketball) ein Stück von meinem Fingerknochen abgesplittert. Das heißt, dass ich 2 Wochen kein Klavier spielen kann :(. ABER dafür hab ich eine Sportbefreiung (Juhuu!!!!!!!).
    Ich hoffe du bist gesund und hast auch schon den Civil War Trailer gesehn, der mich letzte Woche sehr aufgewühlt hat.

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    1. Ach, mit Basketball quäle ich mich auch gerade herum (ich fühle mit dir) - habe nie geglaubt, dass dieser Sport so gefährlich sein kann, aber ich habe es letzte Woche tatsächlich hinbekommen, einen Ball im falschen Winkel gegen eine Wand zu werfen und ihn volle Kanone zurück ins Gesicht zu bekommen. Da kommt man sich physikalisch schon ein bisschen veräppelt vor.

      Das mit dem Fingerknochen ist aber noch um einiges schlimmer als meine "in your face"-Geschichte. Wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung (und spätestens beim Skifahren keine Beeinträchtigung mehr)!

      Ja. Ich bin immer noch ein bisschen geplättet von dem Trailer. Hatte erst am Freitag ein Gespräch mit Meike darüber :D

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Danke, dass ihr durch eure Kommentare aktiv zum Training von Antonias Sprunggelenken beitragt. Sollte sie nach eurem Kommentar länger nichts posten, liegt es nahe, dass sie sich beim Rückwärts-Flick-Flack nach dem Entdecken einen Wirbel ausgerenkt hat.

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